Para-Dressurreiterinnen krönen Weltmeisterschaften in Aachen mit weiteren Medaillen
Aachen – Die deutschen Para-Dressurreiterinnen haben auch am Abschlusstag der Weltmeisterschaften in Aachen ihre beeindruckende Form gezeigt und ihre Medaillenbilanz weiter verbessert. Vor heimischer Kulisse standen heute die abschließenden Kür-Prüfungen zu freier Musikwahl auf dem Programm.
Heidemarie Dresing gewinnt Bronze in der Klasse Grade II
Als erste Starterin am Sonntag präsentierte sich Heidemarie Dresing, bereits Einzelweltmeisterin, erfolgreich. Mit ihrer Stute Poesie sicherte sie sich in der Klasse Grade II die Bronzemedaille. Die 71-jährige Dresing zeigte eine souveräne Vorstellung und rundete damit ihre bereits glänzenden Ergebnisse ab.

Helen Brandt holt Bronze im Debüt bei den Weltmeisterschaften
Im weiteren Verlauf des Tages sorgte Helen Brandt mit Vulkan Vegas in der Klasse Grade IV für einen weiteren Erfolg. Die WM-Debütantin sicherte sich nach einem starken Ritt ihre erste Einzelmedaille überhaupt und freute sich über die Bronze. „Wir sind endlich richtig angekommen und auch er hat es richtig genossen“, sagte Brandt. „Jetzt haben wir einmal gezeigt, wo unsere Reise hingeht.“

Regine Mispelkamp sichert sich Silber in der Klasse Grade V
Anna-Lena Niehues, die im Einzel noch mit Vive L’Amour Silber gewann, verpasste in derselben Klasse mit Rang sechs die Medaillenränge. Als letzte deutsche Reiterin auf dem Viereck sicherte sich Regine Mispelkamp in der Klasse Grade V die Silbermedaille. Für die dreifache Europameisterin ist es nach Bronze im Einzel die dritte Medaille in Aachen – das Team sicherte sich bereits Silber. Damit endet eine erfolgreiche Weltmeisterschaft für das deutsche Para-Dressurteam.