Olympia-dämpfer für deutschland: bittere pleite gegen lettland
- Schock für das deutsche eishockeyteam bei olympia in mailand/cortina
- Reichel und kälble – frühe führung, dann der einbruch
- Usa als unüberwindbare hürde im gruppenfinale
- Traumstart verpufft – defensiv zu anfällig
- Disziplinlosigkeiten und vergebene chancen
- Stützles tor gibt hoffnung – zu spät?
- Die ergebnisse im überblick
Schock für das deutsche eishockeyteam bei olympia in mailand/cortina
Ein herber Rückschlag für die deutschen Eishockey-Nationalmannschaft um einen unglücklichen Leon Draisaitl. Im zweiten Gruppenspiel der Olympischen Winterspiele 2026 kassierte das DEB-Team eine 3:4 (2:1, 0:1, 1:2) Niederlage gegen den vermeintlichen AußenseiterLettland. Damit rückt das Viertelfinale in weite Ferne und ein Weg durch die Qualifikation scheint nun wahrscheinlicher. Was für ein unglückliches Spiel!

Reichel und kälble – frühe führung, dann der einbruch
Nach dem mühsamen Auftaktsieg
gegen Dänemark (3:1) schien das Spiel zunächst vielversprechend zu laufen. Lukas Reichel (3.) und Lukas Kälble (17.) brachten Deutschland zweimal in Führung. Doch die Letten schlugen zurück: Dans Locmelis (16., 29.), Eduards Tralmaks (49.) und Renars Krastenbergs (52.) drehten das Spiel. Ein später Anschlusstreffer von Tim Stützle (58.) kam zu spät, um die Niederlage noch abzuwenden.
Usa als unüberwindbare hürde im gruppenfinale
Die Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale fällt am Sonntag im Gruppenspiel gegen den amtierenden Weltmeister USA (21:10 Uhr live auf Eurosport und HBO Max). Gegen die USA sind Draisaitl und Co. klare Außenseiter. Ein Sieg wäre eine unerwartete Sensation. Nur die drei Gruppensieger sowie der beste Zweite qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale.

Traumstart verpufft – defensiv zu anfällig
Wie im Auftaktspiel gegen Dänemark erwischte das deutsche Team einen Traumstart. Doch im Laufe des ersten Drittels verlor das DEB-Team den Zugriff und war defensiv zunehmend gefordert. Trotz einiger starker Paraden von Torhüter Philipp Grubauer war er beim Ausgleichstreffer im lettischen Powerplay machtlos. Der schnelle Gegentreffer durch Kälble stabilisierte die Letten.

Disziplinlosigkeiten und vergebene chancen
Im zweiten Drittel leistete sich Deutschland vermehrte Undiszipliniertheiten, darunter ein Foul von Tobias Rieder, das zu einer doppelten Unterzahl führte. Lettland nutzte dies eiskalt aus. Auch Draisaitl vergab eine hochkarätige Chance zur schnellen Führung, als er freistehend scheiterte.

Stützles tor gibt hoffnung – zu spät?
Auch im Schlussdrittel fehlte dem deutschen Team das Glück. Erst als Grubauer sein Tor verließ und Deutschland alles riskierte, erhöhte sich der Druck. Tim Stützle erzielte mit seinem dritten Turniertor den Anschluss, doch es war zu spät, um das Spiel noch zu wenden.
Die ergebnisse im überblick
| Team | Ergebnis |
|---|---|
| Deutschland | 3 |
| Lettland | 4 |
Die Hoffnung auf das Viertelfinale lebt, aber der Weg dorthin ist nach dieser Niederlage deutlich steiler geworden.
