Neuer sprüht vor freude: wm-comeback weckt den jungbrunnen!
Houston – Manuel Neuer, der deutsche Rekordtorhüter, fühlt sich wie neugeboren! Mit 40 Jahren feierte er ein überwältigendes Comeback bei der Weltmeisterschaft und gab im ersten Gruppenspiel gegen Curacao (7:1) eine Glanzleistung hin. Das Gefühl, wieder im Tor zu stehen, wird von ihm selbst mit einem „Jungbrunnen“-Effekt beschrieben – ein Gefühl, das er seit seiner Jugend nicht mehr erlebt hat.

Neuer blickt stolz auf seine fünfte wm
„Das war wie ein erstes Spiel. Ich muss sagen, dass ich alles so angehe und mich darüber so freue, als wenn es jetzt meine erste WM wäre“, gestand Neuer nach dem Spiel. Die Freude über die Möglichkeit, erneut für Deutschland zu spielen und das Team zu unterstützen, ist ihm deutlich anzusehen. Sein Stolz, an der Seite seiner Mitspieler auf dem Platz zu stehen und seine fünfte Weltmeisterschaft zu erleben, ist unverkennbar.
Doch die Zeit vergeht – und Neuer ist sich bewusst, dass das Jahr 2026 und nicht 2010 geschrieben steht. Die vergangene Dekade hat seine Karriere geprägt, aber die Gegenwart liegt im Fokus. Er spricht von einem „unglaublichen Stolz“, wieder Teil der Nationalmannschaft zu sein.
Ein kleiner Wermutstropfen trübte den ansonsten perfekten Abend: Ein unglücklicher Gegentreffer zum 1:1. Ein abgefälschter Schuss von Livano Comenencia ließ Neuer keine Chance. „Wäre Jo (Kimmich) nicht dran gewesen, hätte ich ihn gehabt“, entschuldigte sich Neuer humorvoll. Doch selbst dieser Moment konnte die Euphorie nicht trüben. Der Teamgeist stimmt, das spürt Neuer.
„Dennoch wissen wir, dass das war jetzt kein Halbfinale gegen Brasilien. Es war das erste Gruppenspiel gegen Curacao.“ So Neuer, pragmatisch wie immer. Aber er weiß auch, dass man in dieser Höhe erstmal gewinnen muss. Und so kann eine Weltmeisterschaft tatsächlich den Jungbrunnen wieder zum Sprudeln bringen – zumindest für Manuel Neuer.
