Moritz Wesemann holt zweite Goldmedaille bei der Schwimm-EM in Paris
Paris – Der deutsche Wasserspringer Moritz Wesemann hat bei der Schwimm-EM in Paris seine beeindruckende Form unter Beweis gestellt und nach seinem Sieg vom 1-m-Brett seine zweite Goldmedaille gewonnen. Der 24-Jährige triumphierte im Finale vom 3-m-Brett und sicherte den deutschen Wasserspringern damit die siebte Medaille in der französischen Hauptstadt.
Dominanz von Moritz Wesemann
Mit einer Punktzahl von 506,80 Punkten ließ Wesemann die Konkurrenz hinter sich. Der Franzose Jules Boyer belegte mit 484,60 Punkten den zweiten Platz, gefolgt vom Briten Jordan Houlden mit 474,90 Punkten. Wesemann wiederholte damit seinen EM-Erfolg von 2023 und demonstrierte seine herausragende Leistung.
Als Vorkampfbester ging Wesemann mit großem Selbstvertrauen ins Finale. Seine Leistung vom Vormittag mit 446,25 Punkten konnte er deutlich verbessern. Obwohl er mit seinem ersten Sprung nicht ganz zufrieden war, gelang es ihm, den Rückstand schnell aufzuholen und sich im Laufe des Wettbewerbs weiter zu steigern. Ein Patzer von Houlden im letzten Durchgang besiegelte Wesemanns erneuten Sieg.

Weitere deutsche Hoffnungen
Auch andere deutsche Athleten haben bei der Schwimm-EM gute Leistungen gezeigt. Lou Massenberg, der zusammen mit Jonathan Schauer überraschend Gold im Synchronspringen gewonnen hatte, landete mit 434,20 Zählern auf dem fünften Platz. Pauline Pfeif und Ole Rösler hatten bereits am Mittwochabend Silber im gemischten Turm-Synchronspringen gewonnen.
Am Donnerstag haben Lena Hentschel mit Jette Müller im Synchronspringen vom 3-m-Brett (17.30 Uhr) sowie Jaden Eikermann und Rösler im Einzel vom Turm (18.50 Uhr) weitere Podestchancen. Die deutschen Wasserspringer zeigen damit eine starke Leistung bei den Europameisterschaften in Paris.
