Minnesota trickst ohne edwards in playoffs, miami muss bangen

Die Timberwolves haben auch ohne ihren Superstar Anthony Edwards die Playoff-Tür aufgestoßen – und das mit einem furiosen 124:104 gegen Indiana. Die Heat dagegen kassierte in Toronto eine blutige Nase und rutscht ins Play-in-Grauen. Die Nacht der NBA lieferte Bilder, die bis Juni nachhallen könnten.

Currys späte erlösung und ein 156-feuerwerk

Golden State war noch kurz vor Toreschluss mit Sacramento im Klamauk, da schlug Stephen Curry doppelt zu – 13 Punkte im vierten Viertel, 110:105 am Ende. Die Warriors bleiben so im Rennen um Heimrecht, während die Kings den fünften Sieg in Folge verpassten. Im Smoothie King Center aber spielte sich das Drama des Abends ab: New Orleans schoss 156 Punkte gegen Utah, Rookie Jeremiah Fears versenkte dabei 40 – die höchste Note eines Erstjahres seit Ja Morant 2020.

Die Thunder ließen in L.A. keine Gnade walten. Ohne LeBron und Davis gerieten die Lakers beim 87:123 unter die Räder, Shai Gilgeous-Alexander erledigte die Arbeit in nur 28 Minuten. In Phoenix hatte Houston lange den Atem angehalten, doch Alperen Sengun und Jalen Green schaufelten im letzten Viertel einen 14-Punkte-Vorsproll heraus – 119:105, die Rockets halten Kontakt zu den Top-4.

Miami muss nun zittern – boston bremst hornets

Miami muss nun zittern – boston bremst hornets

Toronto feierte den wohl wichtigsten Sieg der Saison: 121:95 gegen Miami, und schon sind die Heat auf Platz 8 abgerutscht. Das bedeutet: mindestens zwei Play-in-Spiele, vielleicht auch nur eines, wenn Brooklyn oder Atlanta noch vorbeizieht. „Wir haben die Kontrolle verloren“, sagte Erik Spoelstra, „jetzt müssen wir sie zurückerobern.“

Boston ließ Charlotte keine Hoffnung, 113:102 trotz 25 Punkten von LaMelo Ball – Jayson Tatum und Jaylen Brown kombinierten für 58 Punkte, die Celtics festigen die Bestmarkt im Osten. Milwaukee entging bei den Nets mit einem knappen 90:96 der Blamage, doch ohne Giannis wirkt die Maschine unrund.

Die Nacht gehörte aber Minnesota: Karl-Anthony Towns warf 31 Punkte, Rudy Gobert dominierte die Bretter – und trotz fehlenden Edwards ist der Traum von der direkten Qualifikation Realität. In der Western Conference zittert jetzt jeder außer Denver – und die Timberwolves wissen: sie haben nichts mehr zu verlieren.