Matt weston schreibt geschichte: britischer triumph im skeleton – silber und bronze für deutschland

Historischer sieg für großbritannien im skeleton

Matt Weston hat bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo Geschichte geschrieben und als erster Brite das Gold im Skeleton der Männer gewonnen. Der 28-Jährige zeigte eine beeindruckende Leistung und verwies das deutsche Duo Axel Jungk und Christopher Grotheer auf die Plätze zwei und drei. Ein wahrhaft fabelhafter Auftritt, der die Konkurrenz in den Schatten stellte.

Silber für jungk, bronze für grotheer

Silber für jungk, bronze für grotheer

Axel Jungk sicherte sich die Silbermedaille mit einem Rückstand von 0,88 Sekunden auf Weston. Der Peking-Olympiasieger Christopher Grotheer freute sich über die Bronzemedaille nach vier Durchgängen und einem Rückstand von 1,07 Sekunden. Für beide deutschen Athleten war es eine starke Leistung, die ihre internationale Klasse unterstreicht. Felix Keisinger belegte mit einem Rückstand von 1,81 Sekunden den sechsten Platz bei seinem Olympiadebüt.

Jungk gesteht zitternde nerven

Jungk gesteht zitternde nerven

"Es war ein unfassbar schlechter vierter Lauf, von oben bis unten", gestand Axel Jungk im ARD-Interview. "Ich habe unfassbar gezittert – aber total egal, Hauptsache die Silbermedaille." Seine Erleichterung war deutlich spürbar, besonders nach einem schwierigen letzten Durchgang. Die Silbermedaille ist ein großartiger Erfolg für den deutschen Skeleton-Sportler.

Grotheer überglücklich trotz harter saison

Christopher Grotheer, der vor vier Jahren noch Olympiasieger war, zeigte sich überwältigt von seinem Glück. „Es war eine harte Saison für mich, heute habe ich fahrerisch eine so super Leistung gezeigt, das kommt fast noch an Peking heran, ich bin einfach nur stolz auf mich“, sagte er unter Tränen. Die Bronzemedaille ist ein versöhnlicher Abschluss einer Saison mit zahlreichen Herausforderungen.

Deutsche medaillenflut im eiskanal

Mit den Medaillen von Jungk und Grotheer haben die deutschen Schlittensportler insgesamt ihre sechste und siebte Medaille im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo gewonnen. Vor den Skeleton-Ergebnissen hatte das deutsche Rodel-Team bereits dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze gewonnen. Die Deutschen zeigen damit ihre Dominanz auf der Eisbahn.

Westons dominanz im laufe der saison

Der Olympiasieg von Matt Weston hatte sich im Laufe der Saison bereits abgezeichnet. Der Weltmeister war mit fünf Siegen in sieben Weltcup-Rennen (darunter im November in Cortina) nach Norditalien gereist und unterstrich dort seine Ausnahmestellung eindrucksvoll. Für Großbritannien ist es die erste Medaille bei den Winterspielen in Norditalien, ein historischer Moment für den britischen Sport.

Blick auf die winterspiele 2026

Die Leistungen der deutschen Skeletonis sind ein großer Erfolg. Axel Jungk hatte bereits vor vier Jahren in Peking Silber gewonnen. Für Christopher Grotheer, der in dieser Saison mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, ist die Olympia-Medaille ein versöhnlicher Saisonabschluss. Die Vorfreude auf die Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina ist bereits groß.

AthletNationMedailleZeit
Matt WestonGroßbritannienGold3:58.52
Axel JungkDeutschlandSilber3:59.40
Christopher GrotheerDeutschlandBronze4:00.00