Lipowitz fordert deutschen rückhalt bei der tour de france 2026!

Die Vorbereitungen für die Tour de France 2026 laufen auf Hochtouren, und ein Wunsch von Florian Lipowitz sorgt für Gesprächsstoff: Der deutsche Sprinter wünscht sich mehr nationale Unterstützung im Team von Red Bull–BORA–hansgrohe. Ein weiterer deutscher Fahrer im Tour-Kader wäre für ihn die Krönung.

Die sehnsucht nach heimathauch in den alpen

Im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada machte Lipowitz gegenüber Medienvertretern deutlich, dass er sich einen Landsmann an seiner Seite wünscht. „Am Ende hätte ich natürlich immer gern noch einen deutschen Fahrer an der Seite“, erklärte er. Die drei Wochen lange Belastung einer Grand Tour sind enorm, und die Möglichkeit, in schwierigen Momenten ein paar Worte auf Deutsch austauschen zu können, sei ein nicht unerheblicher Vorteil. Als konkretes Beispiel nannte er Nico Denz, dessen Teilnahme allerdings noch in Frage steht, nachdem er beim Giro d’Italia einen unglücklichen Sturz erlitt.

Lipowitz trainiert derzeit gemeinsam mit einigen der absoluten Top-Stars des Teams, darunter Primoz Roglic und Remco Evenepoel, für die anstehende Frankreich-Rundfahrt. Die Strapazen sind immens: In der Sierra Nevada schläft der deutsche Hoffnungsträger auf 2300 Metern Höhe und trainiert auf Straßen bis zu 3000 Metern. Ein Höhentrainingslager wie dieses schweißt das Team natürlich auch zusammen, so Lipowitz, besonders wenn man jeden Tag gemeinsam trainiert, isst und die Zeit verbringt.

Die Tour de France 2026 beginnt am 4. Juli in Barcelona und endet traditionell am 26. Juli in Paris. Für Lipowitz ist es die nächste große Herausforderung, nachdem er im Vorjahr bereits einen beeindruckenden dritten Platz in der Gesamtwertung belegte und zudem das Weiße Trikot für den besten Nachwuchsfahrer gewann. Er will die Lücke zu Pogacar und Vingegaard schließen – ein ambitioniertes Ziel, das er mit aller Kraft verfolgt. Die Frage ist: Kann er mit einem zusätzlichen deutschen Teamkollegen noch einen Schritt weitergehen?

Die Pläne für einen Start der Tour de France in Deutschland nehmen indes konkrete Formen an, was die Aussagen von Lipowitz umso bedeutsamer machen. Es deutet vieles darauf hin, dass die deutsche Radsport-Szene in den kommenden Jahren eine Renaissance erleben könnte.