Kaiserslautern unter druck: lieberknecht fordert reaktion gegen fürth
Enttäuschende ergebnisse und wachsender druck beim fck
Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich nach einem schwierigen Jahresauftakt mit nur einem Sieg aus vier Spielen gegen direkte Konkurrenten in einer sportlichen Krise. Trainer Torsten Lieberknecht spürt den wachsenden Druck, zeigt sich aber dennoch entschlossen, die Situation zu verbessern. Die letzten beiden Niederlagen gegen Elversberg (1:3) und Darmstadt (0:4) haben die Roten Teufel vorerst aus dem Aufstiegsrennen genommen und Fragen nach der Einstellung der Mannschaft aufgeworfen.

Offene worte in der kabine
Lieberknecht berichtet von einer offenen und ehrlichen Aussprache innerhalb des Teams. "Wir haben es ganz klar am Sonntag innerhalb unserer vier Wände besprochen, da durfte sich jeder mal auskotzen und Müll abladen, auch bei mir", so der Trainer. Ziel war es, die Enttäuschung und Frustration zu verarbeiten und einen Plan für die kommenden Spiele zu entwickeln. Lieberknecht betonte, dass er sich dem Druck stelle und Kritik akzeptiere.

Lieberknecht: kritik ist kein neues phänomen
"Kritik spüre ich ab dem ersten Tag, seitdem ich hier bin", erklärte Lieberknecht. Er betonte, dass er jeden Tag in den Spiegel schauen könne und wisse, dass er alles mit Leidenschaft, Identifikation und Bereitschaft mache. Lieberknecht will den Druck nicht wegdiskutieren, sondern ihn annehmen und von der Mannschaft fernhalten. Er fordert von seinen Spielern, dass sie den Druck aushalten lernen.

Der abstand zu den aufstiegsplätzen wächst
Mit einem Rückstand von sieben Punkten auf den dritten Tabellenplatz ist das ursprüngliche Ziel, der Aufstieg, in weitere Ferne gerückt. Lieberknecht versteckt sich jedoch nicht vor dieser Tatsache. Er möchte, dass die Spieler lernen, mit dem Druck umzugehen, auch wenn der Aufstieg in dieser Saison nicht mehr gelingt. Er will den Mut bewahren und kämpfen.

Heimspiel gegen fürth als chance zur reaktion
Das kommende Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) hat daher besondere Bedeutung. Es geht nicht nur um Punkte, sondern auch um eine Reaktion der Mannschaft und den Willen, an positive Ansätze anzuknüpfen. Lieberknecht fordert von seinen Spielern Überzeugung und Leidenschaft.

Personalsituation und taktische überlegungen
Leon Robinson kehrt nach seiner Sperre in die Startelf zurück. Ob er in der Dreierkette oder im zentralen Mittelfeld eingesetzt wird, ließ Lieberknecht offen. Mergim Berisha hat muskuläre Probleme, sein Einsatz ist fraglich. Mahir Emreli, Ivan Prtajin und Dion Hofmeister fallen aus. Ji-soo Kim könnte wieder eine Option für den Kader sein.
Die tabelle und der spielplan
| Platz | Mannschaft | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | FC St. Pauli | 42 |
| 2 | Hamburger SV | 38 |
| 3 | FC Schalke 04 | 35 |
| . | 1. FC Kaiserslautern | 28 |
