Kabwit-poker: basel und le havre im rennen um luzerns juwel
Luzern – Der FC Luzern hält die Zügel fest, aber der Transfermarkt brodelt: Oscar Kabwit, der Shootingstar der Zentralschweizer, steht wohlwollend im Fokus mehrerer europäischer Klubs. Der 20-jährige Kongolese, dessen Entwicklung die Super League in Atem hält, könnte bereits im Sommer die Luzerner Reihen verlassen – und das zu einem überraschend günstigen Preis, zumindest für den FCL selbst.

Die basler beobachten kabwit aufmerksam
Wie 4-4-2.com exklusiv berichtet, hat der FC basel den jungen Offensivspieler ins Visier genommen. Konkrete Verhandlungen sind zwar noch nicht im Gange, doch das Interesse der Basler ist unverkennbar. Kabwits beeindruckende Leistungen in der laufenden Saison – zwölf direkte Torbeteiligungen sprechen für sich – haben die Verantwortlichen in basel aufmerksam gemacht. Seine Geschwindigkeit und sein Torinstinkt machen ihn zu einer interessanten Verstärkung für das Team von Trainer Heiko Herrlich.
Doch basel ist nicht der einzige Verehrer. Auch der französische Ligue-1-Klub Le Havre hat den Flügelfspieler ins Auge gefasst. Beobachter berichten von intensiver Beobachtung durch die Franzosen, die möglicherweise nach der Saison ein konkretes Angebot unterbreiten könnten. Die Konkurrenz um Kabwit heizt den Transfermarkt zusätzlich an.
Die überraschende Klausel im Vertrag
Ein besonderes Augenmerk gilt der Transferklausel, die im Sommer 2025 bei Kabwits Wechsel aus der Demokratischen Republik Kongo zum FC Luzern vereinbart wurde. Gemäss dieser Klausel kann Luzern den kongolesischen Verein TP Mazembe lediglich 100’000 Franken für die definitive Festschreibung des Spielers bezahlen. Ein Schnäppchen für den FCL, aber auch ein zweischneidiges Schwert. Denn sollte Luzern Kabwit weiterverkaufen wollen, müssten sie 40 Prozent der Ablösesumme an TP Mazembe abtreten. Das könnte den Luzerner Verantwortlichen eine hohe Ablöseforderung diktieren, um zumindest einen Teil ihrer Investitionen wieder hereinzubekommen.
Mario Frick, der scheidende Trainer des FC Luzern, lobte Kabwits Entwicklung überschwänglich:
