Hertha bsc verpasst chance auf sprung nach vorn – zweiter rückschlag in kurzer zeit

Hertha bsc erleidet heimniederlage gegen hannover 96

Hertha BSC hat eine wichtige Gelegenheit verpasst, in der 2. Bundesliga näher an die Spitzenmannschaften heranzurücken. Nach einem 2:3 gegen Hannover 96 im heimischen Stadion müssen die Berliner den zweiten Rückschlag innerhalb weniger Tage hinnehmen. Die Stimmung im Team ist enttäuscht, wie die Gesichter von Paul Seguin, Sebastian Grönning, Tjark Ernst und Julian Eitschberger nach dem Spiel zeigten.

Optimismus wich enttäuschung

Optimismus wich enttäuschung

Vor einer Woche blickten Spieler und Verantwortliche von Hertha BSC voller Zuversicht auf die kommenden Spiele. Der souveräne 3:0-Sieg gegen die SV Elversberg hatte die Stimmung gehoben. Doch nach dem Pokalaus gegen den SC Freiburg am Dienstag und nun der Niederlage gegen Hannover, hat der Traum vom Aufstieg in die Bundesliga einen herben Dämpfer erhalten. Hertha ist im Rennen um die drei ersten Plätze zurückgefallen.

Spielverlauf: schwache erste hälfte

Spielverlauf: schwache erste hälfte

Besonders die Leistung in der ersten Halbzeit, in der Hertha mit 0:2 in Rückstand geriet, entsprach nicht den eigenen Ansprüchen. Tjark Ernst resümierte: „Wir hätten gegen den Ball besser durchschieben müssen. Das ist uns gerade in der ersten Halbzeit nicht so gut gelungen.“ Das Spiel gegen den Ball war nicht druckvoll genug, um eine starke Mannschaft wie Hannover unter Kontrolle zu halten. Der Co-Trainer André Mijatovic, der den gesperrten Stefan Leitl vertrat, sprach von fehlenden „fünf Prozent Frische im Kopf“.

Versuch der aufholjagd in der zweiten hälfte

Versuch der aufholjagd in der zweiten hälfte

Hertha steigerte sich zwar in der zweiten Hälfte und kam durch einen Elfmetertor von Fabian Reese (53.) und einen Treffer von Julian Eitschberger (90.+2) zweimal heran. Dennoch konnte die erste Niederlage seit dem 7. Dezember (0:2 gegen den 1. FC Magdeburg) nicht mehr verhindert werden. Trotz des Rückschlags gaben Spieler und Verantwortliche den Aufstieg noch nicht auf.

Hoffnung besteht weiterhin

Hoffnung besteht weiterhin

Benjamin Weber, der Sport-Geschäftsführer, betonte: „Das war heute kein Endspiel, sondern ein Heimspiel, das wir erfolgreich bestreiten mussten. Es geht weiter. Es sind noch genügend Spiele.“ Auch Paul Seguin sieht die Chance noch nicht vertan: „Wir haben noch zwölf Spiele. Ab Dienstag ist voller Fokus auf Paderborn. Danach haben wir alle, die oben sind, fast weg. Die anderen Teams müssen noch gegen die oben spielen.“ Er glaubt fest daran, dass Hertha den Aufstieg noch in der eigenen Hand hat.

Ernst: „die hoffnung ist nach wie vor da“

Torwart Tjark Ernst stimmte zu: „Die Hoffnung ist nach wie vor da. Natürlich ist die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten extrem ärgerlich. Aber wir spielen nächste Woche wieder gegen einen direkten Konkurrenten und haben die Chance, es besser zu machen.“

Sorgen um fabian reese

Nach dem Spiel gab es zudem Sorgen um Fabian Reese. Der Kapitän musste in der 89. Minute behandelt werden und wurde anschließend mit verbundenem linken Bein durch die Mixed Zone gehen. André Mijatovic gab Entwarnung: „Ich glaube, es ist nicht so schlimm“, Reese habe „etwas am Fuß“ gespürt.

Tabelle und ausblick

SpieltagDatumHeimmannschaftErgebnisGastmannschaft
22.24. Februar 2024Hertha BSC2 : 3Hannover 96