Gummersbach demoliert bergisch hc – rache für hinspiel-unentschieden!

Ein Ausruf der Freude, ein Raunen der Überraschung – der VfL Gummersbach hat dem Bergischen HC im Derby eine deutliche Lehrstunde erteilt. Mit einem beeindruckenden 39:30-Sieg sorgten die Gäste für klare Verhältnisse und demonstrierten eine Leistungssteigerung, die kaum zu übersehen war. Die Motivation für diesen Triumph? Ein bestimmtes Datum im Dezember – das Hinspiel, in dem der BHC noch ein Unentschieden feiern durfte.

Die rechnung ist angerichtet: gummersbach nutzt räume geschickt

Die rechnung ist angerichtet: gummersbach nutzt räume geschickt

Die Erinnerung an das Hinspiel schien wie ein brennendes Feuer unter den Gummersbachern zu lodern. Von Beginn an agierte der VfL mit einer Energie, die den Gastgebern kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Besonders die offensive Ausrichtung des Bergischen HC erwies sich als Schwachpunkt, denn die Gummersbacher Spieler, allen voran Kay Smits mit sieben und Julian Köster mit acht Treffern, fanden reihenweise Räume und nutzten diese mit beeindruckender Effizienz. „Da haben wir echt viele Räume hinten nutzen können“, bestätigte der deutsche Nationalspieler nach dem Spiel.

Ein entscheidender Moment war der furiosen Lauf nach der Pause, in dem die Gummersbacher innerhalb von nur neun Minuten einen Zehn-Tore-Vorsprung herausarbeiteten. Trainer Gudjon Valur Sigurdsson gab seiner Mannschaft lediglich die Anweisung, im Angriff nicht allzu viel zu verändern. „Der Ball lief gut, nur ein paar zu viele Freiwürfe wurden vergeben“, so Smits über die taktischen Anweisungen.

Sigurdsson ärgerte sich über eine zu große Distanz in der ersten Halbzeit: „Der BHC konnte in meinen Augen zu oft gute Situationen herausspielen“, gestand der Coach, der dennoch insgesamt zufrieden mit dem Spielverlauf war. „Wir hatten das Spiel im Griff, konnten durchwechseln und einen großen Vorsprung herausspielen.“

Die neun Bundesliga-Siege in Folge sprechen für sich, doch Julian Köster und seine Teamkollegen lassen sich nicht von dieser beeindruckenden Serie blenden. „Ehrlicherweise fühlt es sich gar nicht so an, als hätten wir neun Siege in Folge geholt“, gab Köster zu, der sich auf die bevorstehenden Duelle gegen Wetzlar und Leipzig einstellt, bei denen er mit „knallharten“ Spielen rechnet. Die Osterpause bietet nun die Gelegenheit, neue Kräfte zu sammeln und sich auf die anstehenden Herausforderungen vorzubereiten. Kay Smits verriet, dass Sigurdsson seinen Spielern scheinbar einige freie Tage gönnt – eine wohlverdiente Erholung nach einer herausragenden Leistung.