Fck kämpft sich zurück: arbeitssieg gegen fürth trotz schwacher leistung

Kaiserslautern findet nach darmstadt wieder in die spur

Der 1. FC Kaiserslautern hat nach dem klaren 0:4-Debakel in Darmstadt mit einem 1:0-Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth eine Reaktion gezeigt. Allerdings war die Leistung und auch die Stimmung im Fritz-Walter-Stadion phasenweise alles andere als überzeugend. Kapitän Marlon Ritter nahm das Ergebnis gelassen zur Kenntnis.

Ein mühsamer erfolg

Ein mühsamer erfolg

Ein dreckiger Sieg, ein wenig ansehnliches Spiel, ein glücklicher Dreier – die Eindrücke vom Spiel am Samstagnachmittag waren vielfältig. FCK-Trainer Torsten Lieberknecht bezeichnete das Spiel als “Arbeitssieg” und lobte die Einstellung seiner Mannschaft. Das entscheidende Tor erzielte Semih Sahin mit einem glücklichen, aber dennoch gekonnten Kopfball.

Lieberknecht lobt sahins einsatz

Lieberknecht lobt sahins einsatz

Torsten Lieberknecht fand lobende Worte für seinen Mittelfeldspieler Semih Sahin, den er als “unermüdlich” bezeichnete. Er zeigte sich erleichtert über den Sieg, betonte aber auch die Stärke des Gegners aus Franken, dem er trotz des Tabellenplatzes 18 gute Chancen auf den Klassenerhalt einräumte. Das Team habe dem Druck der letzten Wochen standgehalten und sich damit ein “Lob” verdient.

Erinnerungen an schwierige phasen

Erinnerungen an schwierige phasen

Marlon Ritter erinnerte an eine ähnliche Situation nach der 1:6-Niederlage im DFB-Pokal gegen Berlin. Damals habe die Mannschaft ein gutes Spiel gegen Dresden gezeigt. “Es ist klar, dass es fußballerisch nicht unser bestes Spiel war. Aber darum ging es heute auch nicht”, so Ritter. Ein schönes Spiel zu spielen und trotzdem zu verlieren, wäre die Situation noch verschlimmert hätte.

Enttäuschung in der fankurve

Enttäuschung in der fankurve

Die Unzufriedenheit war nach nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen gegen direkte Konkurrenten gestiegen. Die Aufstiegsränge sind dadurch in weite Ferne gerückt. Nach dem Spiel leerte sich das Stadion schnell, begleitet von vereinzelten Pfiffen und Applaus. Die Spieler und Trainer nahmen die Reaktion der Fans gelassen zur Kenntnis.

Ritters verständnis für die fans

Ritters verständnis für die fans

Marlon Ritter zeigte Verständnis für die Fans: “Ich weiß nicht, ob ich heute als Fan ins Stadion gekommen wäre – bei dem Wetter und am Valentinstag gibt es sicher andere Möglichkeiten. Umso schöner, dass trotzdem so viele da waren.” Er betonte jedoch, dass die Art und Weise des Sieges nicht zufriedenstellend war und versprach, dass sie in den kommenden Spielen gegen Münster, Paderborn und in Bochum daran arbeiten werden, sich zu verbessern.

Ausblick auf kommende spiele

Die kommenden Spiele gegen Preußen Münster (auswärts), SC Paderborn 07 (heim) und bei VfL Bochum 1848 (auswärts) werden zeigen, ob der 1. FC Kaiserslautern die richtige Antwort auf die Kritik geben kann. Das Team muss an seiner Leistung arbeiten, um die Aufstiegschancen nicht zu vergeben.