Dramatischer sieg für kiel in mannheim – späth frustriert nach last-second-niederlage

Kiel knappt mannheim die punkte ab

In einer spannungsgeladenen Partie der Handball-Bundesliga revanchierte sich der THW Kiel mit einem 28:27-Sieg bei den Rhein-Neckar Löwen. Lange Zeit hatten die Mannheimer dem Rekordmeister Paroli geboten, doch in der Schlussphase bewies Kiel Nervenstärke und sicherte sich die zwei Punkte durch einen Buzzerbeater von Eric Johansson.

Starke leistung von david späth – trotz niederlage

Starke leistung von david späth – trotz niederlage

Der Nationaltorhüter David Späth zeigte eine beeindruckende Leistung im Tor der Löwen und hielt mit zehn Paraden sein Team lange im Spiel. Trotz seiner starken Performance überwog nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung. Späth wirkte sichtlich frustriert über die vergebene Chance.

Löwen führen, kiel kämpft sich zurück

Löwen führen, kiel kämpft sich zurück

Die Rhein-Neckar Löwen bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen und lagen zeitweise mit bis zu fünf Toren in Führung. Doch in der entscheidenden Phase stellte Kiel auf eine offensive 5:1-Deckung um und kämpfte sich Tor für Tor zurück. Der Ausgleichstreffer fiel erst 14 Sekunden vor dem Ende.

Johansson erzielt den siegtreffer

Johansson erzielt den siegtreffer

Nach einer Auszeit für Kiel war es Eric Johansson, der mit seinem siebten Treffer des Abends für frenetischen Jubel bei den Gästen sorgte. „Ich habe eine Ansage bekommen und wusste: Egal, was sie machen, ich sollte werfen“, erklärte der schwedische Werfer nach dem Spiel. Er habe dann einfach auf das Tor geworfen.

Frustration bei den löwen

Frustration bei den löwen

„Das ist natürlich frustrierend, der letzte Ball, dass wir so reingehen. Das tut natürlich weh“, sagte David Späth nach der Niederlage. Er zog Parallelen zum Hinspiel, das remis endete. „Heute war es genau derselbe Fall. Eine verspielte Führung vor unglaublicher Kulisse. Das darf uns einfach nicht passieren.“

Duvnjak lobt die kämpferische leistung

Duvnjak lobt die kämpferische leistung

Kieler Kapitän Domagoj Duvnjak lobte den Charakter seiner Mannschaft: „Wir kamen nicht gut ins Spiel, wir waren einfach nicht da. Aber das zeigt, dass wir es immer besser machen können und dass wir Charakter haben.“ Trotzdem räumte er ein: „Das war nicht unser bestes Spiel, aber wir nehmen zwei Punkte sehr gerne mit.“

Blick auf das nächste spiel

Für den THW Kiel geht es nun weiter mit einem schweren Auswärtsspiel gegen Magdeburg. Johansson erwartet auch dort einen harten Kampf: „Es ist immer ein 60-Minuten-Kampf.“ Die Löwen müssen ihre Fehler analysieren und sich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.