Deutscher eishockey-erfolg bei olympia: krupp analysiert sieg gegen dänemark
Überzeugender start für das deb-team
Mailand/Cortina d’Ampezzo – Die deutsche Eishockeynationalmannschaft hat mit einem 3:1-Sieg gegen Dänemark erfolgreich in die Olympischen Winterspiele 2026 gestartet. Eurosport-Experte Uwe Krupp hob nach dem Spiel drei wesentliche Faktoren hervor, die zum Erfolg geführt haben: Effizienz, eine gehörige Portion Glück und die starke Beteiligung von NHL-Profis.

Dänemark als unangenehmer gegner
„Dänemark war ein unangenehmer Gegner. Sie hatten fast 40 Schüsse aufs Tor und waren über das gesamte Spiel engagiert“, so Krupp. „Aber Deutschland war effizienter im Abschluss. Das ist der Unterschied.“ Trotz der hohen Schusszahl der Dänen konnte das deutsche Team durch konsequente Spielweise und eine starke Defensive den Sieg davontragen. Die Effizienz vor dem Tor war hierbei entscheidend.

Draisaitl brilliert mit blitztor
Superstar Leon Draisaitl sorgte bereits nach 23 Sekunden für die Führung der deutschen Mannschaft. Es war sein ersterOlympia-Einsatz und gleichzeitig das drittschnellste Tor eines NHL-Profis in der Geschichte der Winterspiele. Krupp geriet ins Schwärmen: „Das ist ein besonderer Spieler. Er ist anders als andere, das kann man gar nicht anders beschreiben. Er nimmt die Scheibe aus der Luft!“
Lob für nhl-legionäre
Neben Draisaitl lobte Krupp auch NHL-Keeper Philipp Grubauer (Seattle Kraken), der mit 37 Paraden glänzte, sowie John-Jason Peterka (Utah Mammoth) und Doppelpacker Tim Stützle (Ottawa Senators). „Die Handlungsschnelligkeit von Peterka und Stützle ist unglaublich“, kommentierte Krupp den 2:1-Treffer durch Stützle. „Sie nehmen einfach vier Dänen auseinander.“
Glück des tüchtigen
Mit neun NHL-Profis im Kader stellt das DEB-Team einen neuen Rekord auf. Der Sieg gegen Dänemark war der erste Auftaktsieg bei Winterspielen seit 2002. Krupp sah darin auch eine Portion Glück, die das Team verdient hatte. „Du brauchst auch ein bisschen Glück zum richtigen Moment, das hatten wir heute gehabt“, sagte er mit Blick auf den Power-Play-Treffer zum 3:1. Er bezeichnete es als „Glück des Tüchtigen“.
Zufällige treffer als zeichen der qualität
Draisaitls Tor aus der Luft und Stützles zweiter Treffer, der „irgendwie abgefälscht“ war, seien ebenfalls ein Zeichen von Qualität und Effizienz. Krupp betonte, dass auch solche unglücklichen Situationen für den Gegner genutzt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Das Team habe gezeigt, dass es in der Lage ist, auch aus solchen Situationen Kapital zu schlagen.
Ausblick auf die kommenden spiele
Die deutsche Mannschaft hat mit diesem Sieg einen vielversprechenden Start in das olympische Eishockeyturnier hingelegt. Krupp zeigte sich optimistisch für die kommenden Spiele. Die Leistung gegen Dänemark hat gezeigt, dass das Team das Potenzial hat, auch gegen stärkere Gegner zu bestehen. Die nächsten Aufgaben werden sicherlich eine größere Herausforderung darstellen.
