De Zerbi bei Tottenham: Warnt neue Arbeitgeber vor fehlendem Respekt
London – Roberto de Zerbi, der neue Trainer von Tottenham Hotspur, hat bereits vor seinem Start in der Premier League für Gesprächsstoff gesorgt. Nach seiner Verpflichtung warnte er seine neuen Arbeitgeber eindringlich: Respekt muss auf beiden Seiten herrschen, sonst funktioniert es nicht.
De Zerbi fordert gegenseitigen Respekt
„Wenn der Besitzer mich nicht respektiert, spielt es keine Rolle, ob man selbst Besitzer ist oder nicht“, erklärte der Italiener. Er betonte, dass er auch bei früheren Trennungen noch gute Beziehungen zu Vereinen pflegt, aber dass ein respektvoller Umgang unerlässlich sei. „Manchmal kann es vorkommen, dass es zwei unterschiedliche Ziele gibt: Der Besitzer will das eine, und ich dränge darauf, mehr oder Höheres anzustreben. Aber der Besitzer ist der Besitzer, und ich muss ihn natürlich respektieren, aber auch der Besitzer muss mich respektieren.“

Vorherige Stationen waren von Konflikten geprägt
De Zerbis Ruf als schwieriger Charakter wird durch seine vergangenen Engagements bei Brighton und Marseille untermauert. Bei beiden Vereinen verließ er seinen Posten nach öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen mit Klubmitgliedern.

Tottenham investiert bereits kräftig
Tottenham Hotspur scheint De Zerbi jedoch zu unterstützen und hat bereits beträchtliche Summen in neue Spieler investiert. Für Sandro Tonali, Mateus Fernandes, Marcos Senesi, Jan Paul van Hecke und Andy Robertson zahlten die Spurs umgerechnet über 260 Millionen Euro.
