Thw kiel sichert sich doppel: sprenger bleibt jicha an der seite

Die Zeitenwende ist abgewendet. Nachdem Cheftrainer Filip Jicha im Herbst verlängerte, folgt nun sein zweiter Mann: Co-Trainer Christian Sprenger unterschreibt bis 2028 – und das, obwohl der 42-Jährige seit 15 Jahren bereits am Fördeufer tätig ist. Ein klares Bekenntnis zur Kontinuität im Rekordmeister.

„Wir sind ein eingespieltes team“

Sprenger selbst spricht von einem „natürlichen Schritt“. Die Gespräche mit Geschäftsführer Viktor Szilagyi liefen bereits im Spätherbst auf Hochtouren. „Mit den Jungs die Weiterentwicklung der Mannschaft voranzutreiben, spornt mich jeden Tag genauso an wie die Zusammenarbeit mit Filip“, sagt er. Die Chemie stimmt – und das nicht nur auf dem Trainingsplatz. Auch hinter den Kulissen verstehen sich die beiden wie Brüder.

Für Szilagyi ist Sprenger „ein Puzzlestück“, das man nicht verlieren durfte. „Seine Erfahrung und seine Kompetenz sind ein wichtiger Faktor in der Arbeit mit unserer Mannschaft“, betont der Ungar. Besonders die Brücke zwischen Nachwuchs und Profis schlägt der ehemalige Bundesliga-Spieler laut Interna mit Leichtigkeit.

Der unauffällige star im hintergrund

Der unauffällige star im hintergrund

Während Jicha die Medienrunden dreht, bleibt Sprenger im Schatten. Genau das schätzen die Spieler. „Er erledigt gewissenhaft seine Arbeit, auf ihn ist immer Verlass“, sagt Jicha. „Und er gibt mir stets ein aufrichtiges Feedback zu meiner Arbeit.“ Ein Duo, das sich blind versteht – und das nun mindestens vier weitere Jahre gemeinsam durchgreifen will.

Der nächste Härtetest folgt bereits am Freitag in Melsungen. Zwei Punkte stehen auf dem Spiel – und die sind für Sprenger nur der Anfang. „Ich möchte weiterhin meinen Teil dazu beitragen, dass dieser Verein erfolgreich ist“, sagt er. Nach 15 Jahren ist die Leidenschaft ungebrochen. Die Fans können aufatmen: Die Kontinuität ist gerettet.