Thuram verspottet conte – und feiert ausgelassen den scudetto!

München – Der römische Fußball-Himmel erstrahlte in schwarz und weiß, als die Inter zum neuen italienischen Meister gekrönt wurde. Doch während die Fans in Mailand tobten, sorgte ein Detail für zusätzliche Gesprächsstoff: Marcus Thuram, der gefeierte Held des Inter-Triumphes, nahm sich die Gunst, den ehemaligen Napoli-Trainer Antonio Conte auf ironische Weise zu verspotten. Ein Seitenhieb, der die ohnehin schon hitzige Rivalität zwischen den Vereinen weiter anheizte.

Conte im visier – die sozialen medien explodieren

Antonio Conte, der im vergangenen Jahr noch mit Napoli den Meistertitel feierte, wurde in den sozialen Medien von Inter-Fans gnadenlos verspottet. Die Kommentare reichten von humorvollen Anspielungen auf die „reformulierte Tabelle“ bis hin zu bissigen Bemerkungen über Conte’s vermeintliche Unfähigkeit, mit einem teuren Kader die Meisterschaft zu gewinnen. Die Erinnerung an das umstrittene Ausscheiden gegen Bologna, wo Conte noch auf die Sperre von Taremi hinwies, schwebte wie ein Damoklesschwert über ihm.

Doch nicht nur die Inter-Fans beteiligten sich an der Häme. Auch Marcus Thuram schlug zu. In einem Instagram-Live mit seinem Teamkollegen Denzel Dumfries nahm er den jungen Pio Esposito auf humorvolle Weise aufs Korn, während er in einem Video mit Hakan Calhanoglu ironisch auf die Kritiker reagierte. Der Clou: Thuram veröffentlichte ein Foto, auf dem er mit stilvollen Sonnenbrillen posiert und im Hintergrund ein Fernsehbild von einem sichtlich frustrierten Conte zu sehen ist.

„Adesso… si balla!“ – eine provokation mit tiefgang

„Adesso… si balla!“ – eine provokation mit tiefgang

Die Bildunterschrift des Fotos war Programm: „Adesso… si balla!“ – ein Zitat aus dem Kultfilm über den Gewinn des letzten Napoli-Scudettos, in dem Conte selbst diese Worte in der Kabine nach dem Sieg gegen Juventus ausstieß. Ein cleverer Schachzug Thurams, der nicht nur die Freude über den eigenen Triumph feiert, sondern auch die Enttäuschung des ehemaligen Trainers auf ironische Weise unterstreicht. Die Fans der Inter tobten in den Kommentaren: „Das mit Conte ist ein Geniestreich!“, „Conte, der auf dem Fernseher weint – das ist einfach noch besser!“, „Diese Fernsehbildschirm-Szene ist pure Poesie!“

Im Gegensatz dazu waren die Napoli-Fans alles andere als begeistert: „Denkt nur, wie sehr wir uns im letzten Jahr darüber gefreut haben!“, „Sie sind traumatisiert!“, „Sie haben sich unseren eigenen Film angesehen.“ Die ganze Angelegenheit zeugt von einem neuen Kapitel in der Rivalität zwischen Inter und Napoli, in dem nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb des Spielfelds gekämpft wird – mit Worten, Bildern und natürlich mit einem Augenzwinkern.

Der wahre Star der Feierlichkeiten war jedoch zweifellos Thuram. Mit seiner ausgelassenen Art und seinen spontanen Aktionen begeisterte er die Fans und sorgte für unvergessliche Momente. Seine Provokation gegenüber Conte, so ironisch sie auch sein mag, unterstreicht den Siegeswillen und die Selbstsicherheit der Inter – ein Team, das bereit ist, die Herausforderungen der kommenden Saison anzunehmen.