Thunder demütigt lakers: verletzungspech und mentale blockade!

Oklahoma City hat Los Angeles am Dienstag Abend vorgeführt. Ein 123:87 deutet auf mehr als nur eine Niederlage hin – es ist ein Zeichen für tieferliegende Probleme bei den Lakers, die nun ernsthaft um die Playoff-Qualifikation bangen müssen.

Schlüsselspieler fehlen, moral am boden

Die Ausfälle von Luka Dončić, Austin Reaves und dem angeschlagenen LeBron James waren natürlich spürbar, doch die Leistung der verbliebenen Lakers war weit unter dem, was von einem Titelanwärter zu erwarten ist. Die Energie war gefühlt von Beginn an gedämpft, das Team wirkte lustlos und ohne Führung. Die Fans im Crypto.com Arena sahen sich mit einer Klappertruppe konfrontiert, die gegen die athletische und fokussierte Leistung von Oklahoma City keine Chance hatte.

Gilgeous-alexander dominiert, lakers harmlos

Gilgeous-alexander dominiert, lakers harmlos

Shai Gilgeous-Alexander führte die Thunder mit 25 Punkten zum Sieg und demonstrierte dabei seine beeindruckende Kaltschnäuzigkeit. Die Lakers hingegen agierten offensiv ideenlos und defensiv unorganisiert. Rui Hachimura konnte zwar 15 Punkte erzielen, doch sein Beitrag war insgesamt zu wenig. Drew Timme zeigte mit 11 Punkten zwar Ansätze, wirkte aber noch nicht vollständig integriert in das Spielsystem.

Besonders bitter war der dritte Abschnitt, in dem die Thunder eine 29-Punkte Führung ausbauten. Das war nicht nur ein Ergebnis der Überlegenheit Oklahomas, sondern auch ein Spiegelbild der mentalen Blockade der Lakers. Die fehlende Entschlossenheit und der Mangel an Kampfgeist waren schmerzhaft deutlich.

Nach dem Spiel äußerte sich Lakers-Trainer JJ Redick besorgt über die Einstellung seines Teams. "Wir brauchen neun Spieler, die bereit sind, alles zu geben. Das ist eine große Chance für uns in den verbleibenden drei Spielen, diese Spieler zu finden.", erklärte er im Anschluss. Er kritisierte Hachimuras Leistung, lobte aber Timmes Anfangsphase.

Der Zwischenfall mit Jarred Vanderbilt, bei dem es zu einer hitzigen Diskussion kam, wurde ebenfalls thematisiert. Redick betonte, dass es sich dabei um eine normale Reaktion unter dem Druck des Wettbewerbs handelte und nicht um eine persönliche Angelegenheit.

Die Lakers stehen nun vor einer schweren Aufgabe. Mit nur noch vier Spielen in der regulären Saison und dem Ausfall ihrer Starspieler droht die Verpasung der direkten Playoff-Qualifikation. Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Team in der Lage ist, sich zu fangen und die Saison doch noch positiv zu beenden.