Thsv eisenach kämpft, verliert aber knapp gegen berlin!
Die Aßmann-Halle bebte gestern Abend – und am Ende blieb ein knapper Schmerz für die Handballfans des ThSV Eisenach. Gegen die starken Füchse Berlin kämpften die Thüringer einen tollen Kampf, mussten sich aber letztlich mit 38:41 geschlagen geben. Ein Ergebnis, das zwar die gute Leistung der Eisenacher nicht widerspiegelt, aber doch die bittere Realität aufzeigt: Die Berliner waren einfach abgebrühter.
Ein duell auf augenhöhe – mit entscheidenden fehlern
Von Beginn an war klar, dass dies kein Selbstläufer werden würde. Die Füchse Berlin, als Tabellenzweiter in die Stadt gekommen, zeigten ihre Klasse, aber der ThSV Eisenach ließ sich davon nicht einschüchtern. Ein spannender Spielverlauf mit wachen Torhütern auf beiden Seiten sorgte für Nervenkitzel in der Halle. Matija Spikic im Eisenacher Kasten war ein Fels in der Brandung und hielt seine Mannschaft oft mit starken Paraden in der Spur. Doch auch die Thüringer kassierten vier Strafzeiten, was den Gästen Vorteile verschaffte.
Die erste Halbzeit endete mit einem knappen Rückstand von drei Toren (14:17) für Eisenach. Ein entscheidender Moment war die Phase, in der die Eisenacher minutenlang kein Tor erzielten, während der Däne Mathias Gidsel für die Füchse traf und den Spielstand entscheidend erhöhte.

Kämpfen bis zum schluss – aber berlin behält die oberhand
Die zweite Halbzeit begann für Berlin, die nun mit einer Vier-Tore-Führung spielten. Doch der ThSV Eisenach gab nicht auf. Vincent Büchner fand seinen Rhythmus und half, den Rückstand zu verkürzen. Ein beeindruckendes Comeback gelang den Thüringern in der 47. Minute, als sie den Ausgleich herstellten (28:28). Peter Walz brachte Eisenach sogar kurzzeitig in Führung, doch die Berliner konterten mit ihren erfahrenen Spielern. Besonders Lasse Andersson mit zehn Treffern bewies seine Klasse und sicherte Berlin den Sieg. Die letzten Minuten waren geprägt von Fehlern auf beiden Seiten, aber letztlich waren es die Berliner, die ihre Nerven besser in den Griff bekamen.
Am Ende quittierten die Zuschauer die kämpferische Leistung des ThSV Eisenach mit einem minutenlangen Applaus. Eine Niederlage zwar, aber auch ein Zeichen für die Entwicklung des Teams und die Leidenschaft, mit der es Handball spielt. Die beiden verbleibenden Heimspiele in dieser Saison werden nun noch wichtiger.
