Thorstvedt: sassuolo-abschied schmerzt, wm-fokus liegt vor!
Kristian Thorstvedt, norwegischer Nationalspieler und Leistungsträger von Sassuolo, hat sich in einem exklusiven Gespräch zu seinem Abschied von Sassuolo, dem Wechsel von Giovanni Carnevali zur Juventus und seinen WM-Ambitionen geäußert. Der 27-Jährige blickt zurück, schaut nach vorne und lässt keinen Zweifel daran, dass seine volle Konzentration auf die bevorstehende Weltmeisterschaft liegt.
Carnevalis weggang: ein verlust für sassuolo
Der Weggang von Giovanni Carnevali, der nach vier erfolgreichen Jahren in Sassuolo zur Juventus wechselte, hinterlässt eine Lücke. „Ich habe die Nachricht im Internet gelesen, aber noch nicht mit ihm gesprochen“, so Thorstvedt. „Für uns ist das ein großer Verlust, denn er war ein fantastischer Manager, der wusste, was die Mannschaft braucht und immer die richtigen Worte fand.“ Er betont, dass Carnevalis Führungsqualitäten dem gesamten Verein gefehlt haben werden, ist aber gleichzeitig froh für ihn, da er in Turin eine neue Herausforderung annimmt.

Juventus und der kampf um die meisterschaft
Thorstvedt zeigt sich überzeugt, dass Carnevali auch bei der Juventus großen Eindruck hinterlassen wird. „Er kennt den Fußball, weiß wie man sich verhält und ist sehr kompetent“, lobt er. Und was die Chancen der Juventus im Kampf um den Scudetto angeht, so ist er sich sicher: „Ja, Carnevali wird in Turin hervorragende Arbeit leisten.“ Die Ankunft des erfahrenen Managers könnte der alte Dame tatsächlich neuen Auftrieb verleihen und den Weg zurück an die Spitze des italienischen Fußballs ebnen.

Abschied von grosso und blick auf die fiorentina
Auch der Abschied von Fabio Grosso, der nun die Fiorentina trainiert, bedauert Thorstvedt. „Ich wünsche Grosso alles Gute. Wir haben einen sehr guten Trainer verloren, aber gleichzeitig hat ein anderer wertvoller Trainer übernommen.“ Die Trainerwechsel bei verschiedenen Vereinen zeigen die dynamische Natur des italienischen Fußballs.
Thorstvedts zukunft: wm vorrangig
Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Thorstvedt zur Fiorentina kursieren seit einiger Zeit. „Darüber denke ich im Moment überhaupt nicht nach. Meine volle Konzentration liegt auf der WM.“ Er räumt ein, dass es in Zukunft Zeit für andere Überlegungen geben wird, aber im Moment zählt nur das Turnier in Katar.
Dank an sassuolo und der umstrittene treffer
Thorstvedt ist dem Verein Sassuolo dankbar für die Entwicklung, die er dort durchgemacht hat. „Ich verdanke Sassuolo sehr viel. Ich bin seit vier Jahren dort und heute bin ich ein viel stärkerer Spieler, als als ich gekommen bin.“ Er spricht auch über sein Länderspiel gegen den Irak und den vermeintlichen Treffer zum 4:1. „Das war mein Tor. Es war kein Eigentor!“ Obwohl die FIFA den Treffer dem Irak zugeschrieben hat, ist sich Thorstvedt sicher, dass er Recht hat und arbeitet daran, die Entscheidung revidieren zu lassen.
Der Sieg gegen den Irak markiert einen erfolgreichen Start in die WM, und Thorstvedt ist stolz auf seinen Beitrag. „Es ist fantastisch, das haben wir uns gewünscht, für uns und unsere Fans. Es war ein besonderes Debüt, das wir lange in Erinnerung behalten werden. Jetzt gilt es, uns auf das nächste Spiel gegen Senegal vorzubereiten.“
