Thc: bittere heimniederlage im halbfinal-duell!
Enttäuschung in Thüringen: Der Thüringer HC musste sich am Samstag im ersten Halbfinale der Bundesliga-Playoffs gegen die HSG Blomberg-Lippe einer deutlichen Niederlage geschlagen geben. Mit 25:31 (10:13) setzte es für das Team von Trainer Herbert Müller eine klare Abrechnung – und die Ausgangslage im Best-of-three-Duell ist nun alles andere als rosig.

Blomberg dominiert von beginn an
Von der ersten Minute an übernahm die HSG Blomberg-Lippe die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Gastgeberinnen agierten mit mehr Tempo und Präzision, während der THC offensiv zunächst Schwierigkeiten hatte, in einen Rhythmus zu finden. Die Blombergerinnen nutzten die Fehler der Thüringerinnen geschickt aus und bauten ihre Führung bis zur Pause auf drei Tore aus. Das war der Beginn einer deutlichen Dominanz, die sich im zweiten Durchgang fortsetzte.
Johanna Reichert war mit sieben Treffern beste Werferin beim THC, doch auch sie konnte das Blatt nicht wenden. Die Abwehr des Thüringer HC wirkte angesichts der schnellen Angriffe der Blombergerinnen oft zu löchrig, und im Angriff fehlten die nötige Durchschlagskraft und Konstanz. Ein Versuch mit einer siebten Feldspielerin in der 39. Minute brachte kurzzeitig etwas Schwung, doch die Gastgeberinnen behielten die Kontrolle.
Die 1.213 Zuschauer sahen ein Spiel mit klaren Verhältnissen. Die HSG Blomberg-Lippe spielte ihre Stärken ausgespielt und ließ dem THC kaum eine Chance. Die Thüringerinnen stehen nun vor einer enormen Herausforderung: Nur zwei Siege in den kommenden Spielen können das Weiterkommen noch ermöglichen.
Die nächste Begegnung findet am 3. Mai in Bad Langensalza statt. Dort müssen die Spielerinnen des THC eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um die Hoffnung auf den Einzug ins Finale am Leben zu erhalten. Die Aufgabe ist jedoch alles andere als einfach, denn Blomberg präsentierte sich in Bestform.
