Tennismatch: stars lockern die regeln auf – und die kassen klingeln!

Der Tennissport erlebt gerade eine regelrechte Revolution im Bereich Mixed Doubles. Was einst als Randerscheinung abgetan wurde, ist plötzlich zum Publikumsmagneten und umsatzstarken Geschäftsbereich avanciert. Die Organisatoren der großen Turniere haben erkannt, dass die Kombination aus Starbesetzung und einem beschleunigten Format das perfekte Rezept für mehr Aufmerksamkeit und lukrative Sponsorenverträge ist.

Top-spieler mischen sich ein: ein gamechanger für mixed doubles

Vergessen sind die Zeiten, in denen etablierte Doppel-Spezialisten die Mixed-Matches dominierten. Nun sind es die Stars der Einzel-Szene, die sich auf die Court begeben – Namen wie Carlos Alcaraz und Emma Raducanu beim US Open, oder Novak Djokovic und Iga Swiatek. Diese Überraschungseffekte sorgen für eine völlig neue Dynamik und ziehen ein Publikum an, das sonst vielleicht nur bei den Einzeln zuschaut.

Der US Open hat hier die Nase vorn. Die Prize-Money-Erhöhung um das Fünffache, von 200.000 auf eine Million Dollar für das Siegerpaar, war der entscheidende Anreiz für die Top-Spieler. Die Gesamtvergabe stieg sogar auf 4,5 Millionen Dollar – ein Beweis dafür, dass sich das Turniermanagement auf die Attraktivität dieses Formats verlassen hat.

Vital Proteins hat diesen Trend schnell erkannt und sich als offizieller Sponsor der Mixed Doubles des US Open etabliert. Die Marke nutzte die hohe Aufmerksamkeit, um vielfältige Marketingaktivitäten durchzuführen – von Tanzpausen über Live-Podcasts bis hin zu VIP-Erlebnissen. Die Zuschauerzahlen sprachen für sich: 78.000 Besucher allein während der Mixed-Matches.

Und es ist nicht nur die Starbesetzung, die für den Erfolg sorgt. Das “Express”-Format, das die Dauer der Matches verkürzt, verhindert Publikumsabwanderung und sorgt für einen dynamischen Ablauf. Die Kombination aus bekannten Namen und einem rasanten Spielverlauf hält die Zuschauer gefesselt.

Die Medienresonanz ist enorm. 17 Sender aus 170 Ländern übertrugen das Turnier, wobei ESPN allein 13 Stunden Sendezeit einplanen ließ. Besonders die jüngere Zielgruppe zeigte großes Interesse, die digitalen Plattformen des US Open erreichten mit 2,2 Millionen Besuchen neue Höchstwerte – ein Anstieg von über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf YouTube wurden sogar historische 12,8 Millionen Views in einem Tag verzeichnet.

Weitere turniere folgen dem vorbild des us open

Weitere turniere folgen dem vorbild des us open

Der Erfolg des US Open hat auch andere Turniere inspiriert. Indian Wells hat beispielsweise die Eisenhower Cup als Mixed-Event mit hochkarätigen Teilnehmern neu belebt. Auch hier wurden die Prize Money deutlich erhöht – ein Zeichen dafür, dass der Trend sich weiter verstärken wird.

Die United Cup, ein Turnier im Mixed-Teamformat, bietet ebenfalls attraktive Preisgelder. Auch wenn diese im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken sind, bleiben sie dennoch substanziell.

Das Mixed Doubles erlebt also eine Renaissance. Die Kombination aus Starbesetzung, dynamischem Format und lukrativen Preisgeldern hat das Format zu einem Publikumsmagneten gemacht – und die Kassen der Turniermanager klingeln entsprechend.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: <Der Mixed-Double-Bereich ist längst kein Nischenformat mehr, sondern ein wichtiger Umsatzfaktor für den Tennissport.