Tatjana maria: wimbledon-traum für tochter charlotte – und ihre eigene karriere lebt davon!

Wimbledon 2026 – Tatjana Maria schreibt weiter ihre überraschende Erfolgsgeschichte auf dem Rasen. Doch neben dem eigenen Turnierverlauf ist es vor allem die Motivation ihrer zwölfjährigen Tochter Charlotte, die die 38-Jährige antreibt und ihr neue Energie gibt. Ein außergewöhnlicher Plan, der die Tenniswelt in Atem hält.

Die kleine nachwuchshoffnung als antriebsmotor

Die Fähigkeiten ihrer Tochter sind beeindruckend. „Sie kann natürlich einen Slice spielen“, schmunzelt Maria, „wäre ja auch traurig, wenn nicht.“ Charlotte, die hart an ihrer eigenen Karriere arbeitet, ist für ihre Mutter mehr als nur ein Kind – sie ist der Grund, warum Maria ihre Karriere noch lange nicht beenden möchte. „Ich habe nie wirklich daran gedacht, aufzuhören“, erklärt die Routinierin.

Nach dem klaren Auftakterfolg gegen Yulia Putintseva (6:4, 6:4) betonte Maria, dass ihr großes Ziel sei, „so lange wie möglich hier zu bleiben, bis Charlotte auf der Tour anfängt.“ Ein ehrgeiziges Unterfangen, das die volle Konzentration und Motivation erfordert. Die Liebe zu ihrer Tochter ist der Treibstoff für ihre Leistungen.

Ein mutter-tochter-duo auf dem weg nach oben

Ein mutter-tochter-duo auf dem weg nach oben

Maria träumt von gemeinsamen Auftritten auf dem Platz, von Doppel-Turnieren, in denen sie und Charlotte Seite an Seite kämpfen. „Unbedingt“ will die ältere ihrer beiden Töchter mit ihr spielen. Und die Pläne sind bereits weit fortgeschritten: „Für uns ist wirklich das Ziel, dass sie bereit ist, mit 14 auf der Tour anzufangen.“

Beeindruckend ist auch, wie schnell sich Charlotte einen Namen in der Tennis-Szene gemacht hat. Sie trainiert bereits mit Weltklassespielerinnen wie Aryna Sabalenka. „Sie ist ja auch ein nettes Mädchen. Deswegen lieben sie alle und fragen Charlotte: ‚Bist du gerade frei? Komm mit mir und wir trainieren.‘“

Natürlich steht der Spaß im Vordergrund. „Das Wichtigste ist, dass Charlotte das Tennis noch immer Spaß macht“, so Maria. Und solange das der Fall ist, hält sie ihren Schläger fest in der Hand und jagt weiterhin wichtigen Punkten nach – im Hinblick auf die kommenden Grand-Slam-Turniere und, vor allem, auf die gemeinsame Zukunft mit ihrer Tochter.

Nach ihrem erfolgreichen Comeback in Eastbourne kehrte Maria in die Top 100 zurück. Ein Wimbledon-Triumph, ähnlich dem sensationellen Halbfinaleinzug vor vier Jahren, würde ihre Position weiter festigen und die Chancen auf ein gemeinsames Doppel mit Charlotte deutlich erhöhen. Das Problem: Charlotte wird wohl für Frankreich spielen. „Ich glaube, dass Charlotte für Frankreich spielen wird“, so Maria, „und ich glaube, das wird auch so bleiben.“

Egal wie es kommt, eines ist sicher: Die Tenniswelt wird es mit Spannung verfolgen, wie sich der Traum vom Mutter-Tochter-Duo Maria erfüllt.