Tasmania berlin: auf dem weg zurück in die regionalliga? eine zwischenbilanz

Tasmania berlin überwintert als tabellenführer

Die Tasmania Berlin hat die Hinrunde der Oberliga NOFV-Nord erfolgreich abgeschlossen und überwintert auf dem ersten Platz. Bis zum Saisonende am 30. Mai stehen noch 14 Spiele auf dem Programm, die über den Aufstieg in die Regionalliga Nordost entscheiden werden. Trainer Pardis Fardjad-Azad ist sich der Herausforderungen bewusst: „Im Fußball weiß man nie, was passiert. Man braucht auch eine Portion Glück, und wir haben starke Konkurrenten.“

Vielversprechende ausgangslage für den verein aus neukölln

Vielversprechende ausgangslage für den verein aus neukölln

Die Ausgangslage für den Berliner Klub aus Neukölln ist äußerst vielversprechend. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wir brauchen uns nicht zu verstecken und würden uns riesig freuen, wenn wir aufsteigen“, so Fardjad-Azad. Dennoch warnt der 37-Jährige: „Es ist ein ganz hartes Stück Arbeit. Oben zu stehen ist schwer – aber noch schwerer ist es, die Position zu verteidigen.“

Starke hinrunde mit beeindruckenden statistiken

Starke hinrunde mit beeindruckenden statistiken

Die erste Saisonhälfte beendete Tasmania mit 37 Punkten – bei zwölf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen. Ein wesentlicher Grund für den Erfolg ist die defensive Stabilität. „Unsere Stärke sieht man am Torverhältnis und an der Defensive, aber das fängt schon vorne an. Wir haben ein gutes Pressing aufgezogen, spielen mit einer sehr hohen Linie im Angriffspressing und sind hinten nicht so anfällig. Das hat uns enorm geholfen“, erklärt der Trainer.

Die besten werte der liga

Die besten werte der liga

Mit lediglich 17 Gegentoren in 16 Spielen stellt Berlin die beste Defensive der Liga. Zusätzlich dazu verfügen sie mit 46 geschossenen Treffern über den besten Angriff. Diese Kombination aus starker Defensive und effektiver Offensive macht Tasmania zu einem gefährlichen Gegner.

Teamgeist und breiter kader als schlüssel zum erfolg

Neben den beeindruckenden Zahlen spielt auch der Teamgeist eine wichtige Rolle. „Die Chemie und der Teamgeist sind sehr gut. Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen, hungrigen Akteuren“, betont Fardjad-Azad. Auch die Breite des Kaders ist ein Pluspunkt: „Wir haben nicht nur elf Spieler, sondern 15 oder 16, die für die erste Elf infrage kommen. Das belebt die Konkurrenz und ist extrem wichtig.“

Konkurrenzkampf und die herausforderungen der oberliga

Trotz der Tabellenführung mahnt der Trainer zur Bescheidenheit, da der SV Lichtenberg 47 nur drei Punkte hinterliegt und zudem ein Spiel weniger absolviert hat. „Wir haben erst die Hälfte geschafft“, sagt Fardjad-Azad. Er sieht auch Eintracht Mahlsdorf und die TSG Neustrelitz als ernstzunehmende Rivalen. Zudem hebt er die zunehmende Qualität der 5. Liga hervor: „Die Qualität ist relativ hoch, die Mannschaften haben sich weiterentwickelt.“

Nächstes topspiel gegen lichtenberg 47

Für die kommenden 14 Spiele hat der Tasmania-Coach eine klare Devise: „Wir müssen bescheiden bleiben, Männerfußball spielen, eklig sein, die Intensität hochhalten und gegen den Ball weiter gut arbeiten.“ Das Auswärtsspiel gegen Lichtenberg 47 am 1. März wird als potenzielles Spitzenspiel gehandelt, doch Fardjad-Azad will sich erst in der Woche davor darauf konzentrieren. Zunächst steht das Spiel gegen SD Croatia Berlin am 22. Februar an.

Infrastruktur für die regionalliga

Sollte der Aufstieg gelingen, sind auch infrastrukturelle Verbesserungen bereits geplant. Der Werner-Seelenbinder-Sportpark soll für die Anforderungen der Regionalliga hergerichtet werden. Das Flutlicht ist bereits installiert, und das Funktionsgebäude wird dem Verein bald vollständig übergeben. Die „Abzäunung für die Gäste“ soll bis Ende Juni fertiggestellt sein. Tasmania-Vereinschef Almir Numic betont: „Für uns macht die Regionalliga keinen Sinn, wenn wir nicht in Neukölln spielen.“