Taekwondo-europameisterschaft: junge wilden sorgen für überraschungen!

Monaco – Ein Paukenschlag aus Italien! Bei den Taekwondo-Europameisterschaften in Monaco haben junge Talente für Furore gesorgt und dem Azzurri-Team eine beachtliche Medaillenausbeute beschert. Zwei Silbermedaillen und zwei Bronzen – ein Ergebnis, das zeigt, dass die Zukunft des italienischen Taekwondo in guten Händen liegt.

Cirivello im finale: ein achtungserfolg

Cirivello im finale: ein achtungserfolg

Besonders hervorzuheben ist der Auftritt von Gaetano Cirivello (-54 kg). Der 18-Jährige dominierte sein Feld mit vier Siegen in Folge und zog ungeschlagen ins Finale ein. Dort traf er auf den erfahrenen Spanier Jairo Agenjo Trigos, gegen den er knapp in zwei Runden unterlag. Ein heroischer Kampf, der Cirivello aber definitiv in den Kreis der vielversprechenden Nachwuchstalente katapultiert.

Doch Cirivello war nicht der einzige italienische Kämpfer, der glänzte. Dennis Baretta (-68 kg) und Ludovico Iurlaro (-63 kg) sicherten sich ebenfalls Bronze, während Abderrahman Touiar (-58 kg) mit Silber für zusätzliche Begeisterung sorgte. Das Alter der Medaillengewinner – Touiar mit 16, Cirivello mit 18 und Iurlaro mit 19 Jahren – lässt aufhorchen und weckt die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft.

Ein bemerkenswertes Detail: In Abwesenheit der etablierten Leistungsträger Simone Alessio und Vito Dell’Aquila sprangen diese jungen Athleten ein und demonstrierten ihr Können auf höchstem Niveau. „Wir haben eine Nation von Jugendlichen zur Senioren-Europameisterschaft geschickt und sie haben ein außergewöhnliches Ergebnis erzielt“, lobte der Präsident des italienischen Taekwondo-Verbandes, Angelo Cito.

Claudio Nolano, der technische Direktor, ergänzte: „Wir reisen mit dem Wissen, dass es neben unseren beiden Top-Athleten auch andere junge Leute gibt, die bereits in der Lage sind, auf internationaler Ebene wichtige Ziele zu erreichen.“ Der olympische Zyklus in Richtung Los Angeles 2028 hat gerade erst begonnen, und diese Generation hat bereits gezeigt, was in ihr steckt. Der nächste Test steht an: Das Roma Grand Prix vom 4. bis 7. Juni im Foro Italico – eine entscheidende Etappe im olympischen Ranking, bei der Alessio und Dell’Aquila vor heimischem Publikum wieder auf die Matte zurückkehren werden.

Die italienische Taekwondo-Mannschaft hat in Monaco bewiesen, dass sie nicht nur auf die erfahrenen Kräfte bauen kann, sondern auch eine beeindruckende Anzahl an talentierten Nachwuchskämpfern hervorbringt. Ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft des Sports in Italien.