Swiss nati zerlegt malta im sturm und stellt wm-form unter beweis

Ein Blitzstart, zwei Treffer in den ersten zehn Minuten, ein kleiner Schrecken, dann Diktat bis zum Abpfiff: Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat Malta mit 4:1 weggespült und die Qualifikation zur WM 2027 auf Hochglanz poliert.

Iman beney schockt malta doppelt

Die Youngsterin von Young Boys brauchte acht Minuten, um die Insel-Defensive in Aufregung zu versetzen. Nach einem Gewühl vor dem Tor trat sie durch, zog mit links ab – kein Malteser Fuß bekann den Ball noch gestreift. Zwei Minuten später die gleiche Kombination: Beney auf Alisha Lehmann, diese lässt der Schlussfrau keine Chance. 2:0, die Vorentscheidung schien perfekt.

Doch die Nati schlief einen Moment. Ein missglückter Rückpass, ein Zögern von Julia Wandeler, und Maria Farrugia verkürzte aus spitzem Winkel. 19. Minute, 2:1 – plötzlich wurde es laut in Ta’ Qali.

Svenja fölmli und aurélie csillag schreiben das schlusskapitel

Svenja fölmli und aurélie csillag schreiben das schlusskapitel

Die Antwort folgte noch vor dem Seitenwechsel. Svenja Fölmli nahm eine Flanke von Schertenleib direkt, der Ball zischte unten rechts ein – 3:1. In der zweiten Hälfte dann der Auftritt der Jokerin. Aurélie Csillag, frisch eingewechselt, zunächst nur mit Pech: Lattenkracher in der 49. Minute. Doch in der 73. Minute spielte Kapitänin Lia Wälti einen Pass, wie er nur im Lehrbuch steht. Csillag lief durch, blieb cool, schob zum 4:1 ein. Die Schweizer Fans sangen „Hopp Schwyz“ bis in die Nacht hinein.

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen führt die Nati Gruppe E vorzeitig an. Die Tordifferenz: 7:2. Die Botschaft an die Konkurrenz: Wer uns stoppen will, braucht mehr als eine schnelle Konter. Nächster Gegner: Tschechien im Oktober. Dann wird das Tempo noch einmal erhöht.