Swift-gate in der nba: reporterin macht versprecher – und muss sich entschuldigen

Die NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs boten nicht nur ein historisches Comeback, sondern auch einen unerwarteten PR-Eklat. Eine NBA-Reporterin sorgte mit abfälligen Bemerkungen über Taylor Swift für Empörung in den sozialen Medien und musste sich daraufhin öffentlich entschuldigen.

Die swifties melden sich zu wort

Monica McNutt, Radiomoderatorin der New York Knicks, ließ während der Übertragung von Spiel 4 verlauten, Swift sei kein Knicks-Fan und solle „raus hier, Girl“. Dieser Kommentar löste eine Welle der Kritik aus, insbesondere von den sogenannten „Swifties“, den treuen Anhängern der Popstar-Sängerin. Die Aufregung war groß, und McNutt sah sich prompt mit heftigen Gegenwind konfrontiert.

Doch die Sache wurde noch komplizierter. Gegenüber TMZ Sports versuchte McNutt, ihre Aussage zu relativieren und erklärte, sie habe sich falsch ausgedrückt. Sie räumte ein, dass Swift tatsächlich ein altes Knicks-Jersey von Amar’e Stoudemire besitzt und revidierte damit ihre Zweifel. Das veränderte aber nichts an der Tatsache, dass ihre ursprüngliche Bemerkung in den sozialen Medien für viel Gesprächsstoff sorgte.

McNutts Argumentation wirkte zudem wenig überzeugend: Sie begründete ihren Kommentar damit, dass sie seit fünf Jahren eng mit den Knicks verbunden sei und regelmäßig Prominente am Spielfeldrand beobachte. Swift habe sie in den letzten Jahren nicht gesehen – mit Ausnahme ihres Auftritts in Cleveland, wo sie an der Seite ihres Verlobten Travis Kelce, der die Cavaliers unterstützt, saß. Dabei trug sie allerdings kein Knicks-Merchandise.

Ein statement im garden: swift setzt ein zeichen

Ein statement im garden: swift setzt ein zeichen

Swift konterte mit einem klaren Statement im Madison Square Garden: Sie saß courtside mit Alana und Este Haim und trug gemeinsam mit ihnen Shirts mit Knicks-Wortspielen – Swift im „Stevie Knicks“-Tee, Alana in „Knickleback“ und Este in „Knickole Kidman“. Diese Geste verdeutlichte, dass ihre Verbindung zu den Knicks keineswegs neu ist. Bereits 2014 hatte Swift ihre Sympathie für die Mannschaft erklärt, wobei Amar’e Stoudemire und seine Frau bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätten, da sie sie beim Met Ball als „die normalsten Leute“ wahrgenommen habe.

Sportlich gesehen bot Swifts Besuch die perfekte Kulisse für ein historisches Ereignis: Die New York Knicks schafften es, einen 29-Punkte-Rückstand gegen die San Antonio Spurs aufzuholen und gewannen mit 107:106 – das größte Comeback in der Geschichte der NBA-Finals. Den Siegtreffer erzielte OG Anunoby mit einem Tip-in 1,2 Sekunden vor dem Buzzer. Ein unvergesslicher Moment, der von der Swift-Debatte überschattet wurde, aber letztlich die sportliche Leistung in den Hintergrund drängte.