Swiatek demoliert jones – nadal-training zahlt sich aus!

Paris – Iga Swiatek hat bei den French Open 2026 einen beeindruckenden Einstand gefeiert und die 17-jährige Australierin Emerson Jones in nur 60 Minuten mit 6:1, 6:2 ausgeschaltet. Die viermalige Championess demonstrierte dabei eine Dominanz, die kaum Zweifel an ihrem erneuten Titelgewinn zulässt.

Vom mallorca-training zum pariser asphaltdschungel

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Die Vorbereitung auf den Sandplatzklassiker war für Swiatek offenbar von höchster Priorität. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf Trainingseinheiten mit Rafael Nadal, dem unangefochtenen König des roten Untergrunds. „Ich habe die Zeit wirklich gut genutzt, um zu trainieren und mir von Rafa Inspiration zu holen“, erklärte Swiatek im April nach einem Besuch in der Nadal Academy auf Mallorca. Die zwei gemeinsamen Trainingseinheiten, so Swiatek, seien ihr „sehr dankbar“ gewesen. Nadal, mit seinen 14 Titeln an der Seine, ist zweifellos der Maßstab für jeden, der in Paris erfolgreich sein will.

Doch es ist nicht nur das Training mit Nadal, das Swiatek zu dieser Form verhilft. Nach dem überraschenden Halbfinalaus im vergangenen Jahr, als sie 2024 scheiterte, scheint sie eine neue Entschlossenheit gefunden zu haben. Die Aura der scheinbaren Unbesiegbarkeit, die sie in den Jahren zuvor in Paris ausstrahlte, will sie zurückerobern. Die Erinnerung an die Niederlage im Vorjahr ist noch frisch, und der Hunger nach dem Titel größer denn je.

Für Swiatek geht es in der zweiten Runde gegen die Tschechin Sara Bejlek. Die Weltranglistendritte gehört, neben Coco Gauff und Aryna Sabalenka, zum engsten Kreis der Favoritinnen. Die Konkurrenz ist zwar stark, aber Swiatek scheint bereit, sich der Herausforderung zu stellen. Die Frage ist nicht, ob sie den Titel gewinnt, sondern wie souverän sie ihn einfahren wird.

Die Leistung von Swiatek ist ein deutliches Zeichen: Sie ist zurück, und sie ist hungrig. Die French Open 2026 könnten zu ihrer erfolgreichsten Saison bisher werden.