Supercross-drama in cleveland: prado patzt, tomac scheidet aus!

Ein Schock für die KTM-Mannschaft und ein Blackout für Jorge Prado beim zehnten Lauf der AMA Supercross Meisterschaft in Cleveland. Der junge Spanier fand kaum ins Rollen und verpasste am Ende völlig die Chance auf ein gutes Ergebnis, während sein Teamkollege Eli Tomac ausscheidet – und damit die Meisterschaftschancen ruhen liegen.

Tomacs verletzung beendet titelhoffnungen

Tomacs verletzung beendet titelhoffnungen

Das Unglück für KTM begann bereits im Training. Eli Tomac kam in einer der zahlreichen Bodenwellen zu stürzen und zog sich eine schwere Schulterverletzung zu. Ein Start war ausgeschlossen, und damit ist der Kampf um den Titel für den Amerikaner vorzeitig beendet. Ein bitterer Rückschlag für den amtierenden Champion.

Prados schwieriger Tag: Der Lauf war für Prado von Anfang an ein Kampf. Nach einer soliden Qualifikationsrunde, in der er den fünften Platz erreichte, veränderte das Wetter das Blatt komplett. Der nass werdende Boden machte die Strecke extrem rutschig und unberechenbar. Im ersten Rennen landete er nach anfänglichen Hoffnungen auf Platz sieben schließlich auf dem 14. Rang. Hunter Lawrence dominierte diesen Lauf von Anfang bis Ende.

Der zweite Lauf brachte keine Besserung. Prado kämpfte mit dem Verrutschen, verlor weiter Positionen und erreichte als 15. das Ziel. Justin Cooper sicherte sich den Sieg vor einem stark aufholenden Dean Roczen. Die Bedingungen wurden immer schlechter, der Boden matschte zunehmend auf.

Matsch und Enttäuschung: Im dritten und finalen Rennen des Triple Crown Formats konnte Prado erneut nicht an seine eigentlichen Fähigkeiten anknüpfen und beendete das Rennen ebenfalls auf dem 15. Platz. Roczen zeigte eine beeindruckende Leistung und kontrollierte das Rennen von Anfang an. Lawrence stürzte zweimal und konnte nur noch den 14. Platz belegen. Ken Roczen sicherte sich letztendlich den Sieg des gesamten Tages, was seine Position in der Gesamtwertung deutlich verbessert.

Die Meisterschaftsführung übernimmt nun Hunter Lawrence mit einem knappen Punkt Vorsprung vor Roczen. Cooper Webb liegt 22 Punkte zurück, während Tomac nun mit 31 Punkten Rückstand die Hoffnung auf den Titel begraben muss. Prado findet sich aktuell auf dem zehnten Platz wieder.

Nur noch drei Rennen verbleiben in dieser Saison, beginnend mit dem Lauf in Philadelphia. Die Frage ist: Kann Prado seinen Schwächeanfall hinter sich lassen und doch noch eine gute Position in der Gesamtwertung erreichen?