Super bowl 2026: seahawks krönen sich zum champion – patriots enttäuschen
- Super bowl 2026: seahawks krönen sich zum champion – patriots enttäuschen
- Ein super bowl für die breite masse?
- Dominante defenses, schwache quarterbacks
- Die patriots und ihre schwächen
- Mayes licht und schatten
- Darnold und die seahawks sichern sich den titel
- „Defense wins championships“ bewahrheitet sich
- Maye – kein brady 2.0
Super bowl 2026: seahawks krönen sich zum champion – patriots enttäuschen
Ein lange Zeit ereignisarmes Super Bowl LXI bestätigte leider die Befürchtungen vieler Experten. Die New England Patriots zeigten eine enttäuschende Leistung und standen bis ins letzte Viertel vor einer historischen Demütigung. Ihre Schwächen wurden schonungslos aufgedeckt. Dieser Kommentar beleuchtet die wichtigsten Aspekte des Spiels.
Ein super bowl für die breite masse?
Der Super Bowl zwischen den Patriots und den Seattle Seahawks bot ein interessantes Duell, insbesondere für ein deutsches Publikum. Beide Teams verfügen über eine reiche NFL-Geschichte, verbunden mit den Namen von Legenden wie Tom Brady und Russell Wilson. Auch Gelegenheitszuschauer konnten eine Verbindung zu den Teams herstellen, ohne jede Woche Football zu verfolgen.

Dominante defenses, schwache quarterbacks
Was die Teams im Levi’s Stadium boten, war jedoch weit entfernt von einem Spektakel. Dominante Defenses, unterdurchschnittliche Leistungen der Quarterbacks und dementsprechend wenige Touchdowns prägten das Spiel. Diejenigen, die bereits im Vorfeld Zweifel an der Anwesenheit beider Teams im Super Bowl hegten, sahen sich bestätigt. Besonders die Patriots schienen unterlegen.
Die patriots und ihre schwächen
Die Unterstellung, die Patriots hätten von einem leichten Spielplan, schwacher Konkurrenz in der AFC und glücklichen Umständen, wie der Verletzung von Bo Nix, profitiert, konnten sie im Finale nicht widerlegen. Bis ins vierte Viertel hinein blieb die Offensive der Patriots punktlos, was an eine historische Demütigung erinnerte. Nur zwei Teams in der Super-Bowl-Geschichte konnten nicht mehr als drei Punkte erzielen.
Mayes licht und schatten
Drake Maye konnte seine Statistiken im letzten Viertel noch etwas aufbessern, doch seine zwei Interceptions und die sechs Sacks, die seine Offensive Line nicht verhindern konnte, waren kostspielig. Auch das Laufspiel funktionierte überhaupt nicht. Maye führte sein Team mit nur 37 Rushing Yards in dieser Kategorie an, was die Schwäche des Laufspiels verdeutlichte.
Darnold und die seahawks sichern sich den titel
Im Gegensatz zu Maye zeigte Sam Darnold eine solide Leistung. Er wurde defensiv von einem starken Laufspiel unterstützt, insbesondere durch Kenneth Walker III (135 Rushing Yards, 26 Receiving Yards), der zum Super-Bowl-MVP gewählt wurde. Die Seahawks waren insgesamt überzeugender und sind ein verdienter Champion.
„Defense wins championships“ bewahrheitet sich
Wie von vielen Experten vorausgesagt, bestätigte sich die alte Weisheit „Defense wins Championships“. Dies führte dazu, dass einige Gelegenheitszuschauer und Patriots-Fans möglicherweise frühzeitig die Hoffnung verloren. Doch die Seahawks lieferten eine überzeugende Leistung, sowohl an diesem Abend als auch schon vor dem Super Bowl.
Maye – kein brady 2.0
Obwohl Maye knapp am MVP-Titel der Regular Season vorbeischrammte, sind Vergleiche mit Tom Brady noch verfrüht. Maye fehlte es an Unterstützung, insbesondere aufgrund einer Schulterverletzung. Die Seahawks waren in allen Belangen überlegen und haben sich den Titel verdient.
