Südamerika-pokal: millonarios und américa cali starten mit ambitionen!

Die Fußballwelt hält den Atem an: Der Kontinent legt den Ligabetrieb für einige Wochen zur Seite, denn der Südamerika-Pokal 2026 nimmt seinen Lauf. Zwei kolumbianische Schwergewichte, Millonarios und América de Cali, wollen in diesem prestigeträchtigen Wettbewerb Fuß fassen und die Ehre ihres Landes verteidigen.

Erste hürden in chile und ecuador

Erste hürden in chile und ecuador

Beide Teams stehen vor einer echten Bewährungsprobe. Millonarios gastiert am Dienstag in Chile bei O’Higgins, während América de Cali am Donnerstag in Ecuador gegen Macará antreten muss. Die Auswärtspartien sind alles andere als einfach, und die Teams müssen von Beginn an konzentriert und fokussiert agieren, um die ersten Punkte einzufahren.

Besonders bei Millonarios lastet die Erwartungshaltung enorm. Die Mannschaft von Trainer Fabián Bustos befindet sich in einer Gruppe des Todes (Gruppe C), in der neben São Paulo und Boston River auch O’Higgins auf die Bogotános wartet. Ein Fehltritt ist hier nicht erlaubt, wenn man in der Königsklasse Südamerikas bestehen will. Die Frage aller Fragen: Wie fit ist Radamel Falcao García? Der „Tigre“ wurde zwar in den Kader berufen, doch sein Einsatz in der Startelf ist fraglich. Seine Erfahrung und sein Torinstinkt könnten jedoch entscheidend sein, um die Partie in Rancagua zu gewinnen.

América de Cali, unter der Leitung von Jorge „Polilla“ Da Silva, möchte den enttäuschenden Ligauferfall gegen Cúcuta Deportivo schnell vergessen machen. Die Reise nach Ambato stellt eine weitere Herausforderung dar. Die Höhe wird den Spielern alles abverlangen, und die „Mechita“ muss ihre ganze Kraft mobilisieren, um gegen Tigre, Alianza Atlético und Macará bestehen zu können. Es gilt, die Jugend mit der Erfahrung zu verbinden und eine Einheit auf dem Platz zu schaffen.

Die ersten Spieltage versprechen packende Duelle und Überraschungen. Barracas Central empfängt Vasco da Gama, während Independiente Petrolero das Duell mit Racing Club bestreitet. Auch die Begegnungen zwischen Deportivo Cuenca und Santos sowie Recoleta FC und San Lorenzo werden für Spannung sorgen. Die Gruppenphase ist ein Marathon, kein Sprint. Nur der Gruppensieger sichert sich direkt die Teilnahme an den Achtelfinals. Die Zweitplatzierten müssen in einem Play-off gegen Teams aus der Copa Libertadores ran. Das bedeutet: Jedes Spiel zählt!

Die Finalpartie steht für den 21. November 2026 an. Kolumbien träumt davon, mit Millonarios und América de Cali wieder eine wichtige Rolle in der Südamerika-Fußballlandschaft einzunehmen und an den Triumph von Santa Fe im Jahr 2015 anzuknüpfen. Die Reise ist lang, aber die Ambitionen sind groß.