Subaru zündet sti-comeback: elektrische und turbo-konzepte sorgen für ekstase

Tokio/Melbourne – Der STI-Schriftzug lebt. Nach zweieinhalb Jahren Dornröschenschlaggewann Subaru-Chef Scott Lawrence in einem Rundumschlag gegenüber australischen Medien den Schlaf der Sportwagenfans: „STI ist nicht tot, wir arbeiten mit Hochdruck an der Neuauflage.“

Tokyo-konzeptautos lösen fan-tsunami aus

Die Ölmultis mögen von 150-Dollar-Barrel träumen, Subaru dagegen setzt auf pure Emotion. Lawrence bezieht sich auf die Performance-B STI und die Performance-E STI, die im Oktober auf dem Tokioter Messegelände die Herzen der Besucher höherschlagen ließen. Die Reaktion war laut Lawrence „ein Datensatz an Begeisterung“. Keine Analysten-Präsentation, sondern echte Gänsehaut – das reicht der japanischen Nische, um die Kalkulation neu aufzudrehen.

Die Verbrenner-Studie, ein Boxer-Turbo mit Allrad, ist noch im Nirwana der Entscheidungsträger. Die elektrische Variante aber ist längst mehr als ein Showcar. Unter der Haube: ein Dual-Motor-Aggregat, das bislang nur in Codezeilen existiert, aber laut internen Papieren 400 kW verspricht – genug, um einen Porsche Taycan Turbo auf der Hakone-Piste alt aussehen zu lassen.

Design skizziert levorg-nachfolger mit kampfgeist

Design skizziert levorg-nachfolger mit kampfgeist

Die Silhouette erinnert an einen geschrumpften Shooting Brake, Frontspoiler und Luftleitbleche ersetzen klassische Kühleröffnungen. Subaru spricht offiziell von „Luftkissen-Optimierung“, Ingenieure nennen es im Hinterhof „Spoiler, der Spuren zieht“. Die Dimensionen: 4,65 Meter Länge, 1,90 Meter Breite – eine Schulterbreite, die an den alten Impreza STI erinnert, aber mit Flügeltüren daherkommt, weil Batterien unter dem Boden Platz sparen.

Die Reichweite? Keine Zahl, nur ein kryptisches „weit genug für den Nürburgring und zurück“. Gemeint ist vermutlich eine 100-kWh-Zelle, die in Sakura-Prototypen bereits 600 Kilometer schafft – bei Launch-Control, nicht im Eco-Modus.

Marktstart 2026: erste länder schon ausverkauft

Marktstart 2026: erste länder schon ausverkauft

Subaru plant eine limitierte Launch-Edition für Japan, Australien und Kalifornien. Lawrence: „Wir werden keine Preise nennen, bevor wir nicht wissen, wie viele Kunden sich mit Kaution in die Warteschlange stellen.“ Insider munkeln: 70.000 Euro Basis, 90.000 Euro für die Carbon-Radversion. Die ersten 500 Vorbesteller-Kennungen sind bereits an Subaru-Händler gegangen, die restlichen Slots landen anscheinend auf WhatsApp-Gruppen mit Sammler-Flair.

Der Zeitplan: Serienreife 2025, Marktstart 2026. Bis dahin muss Subaru noch die Herausforderung lösen, wie ein Elektroauto das charakteristische Boxer-Grollen simuliert, ohne wie ein Videospiel zu klingen. Sounddesigner arbeiten an einem „Tokyo-After-Rain“-Sample, das über Außenlautsprecher dröhnt – ein Feature, das in Europa vermutlich direkt wieder abgeschaltet wird.

Die Botschaft ist klar: Wer dachte, Subaru würde sich nach dem WRX-STI-Aus 2022 in die Öko-Ecke verabschieden, unterschätzt die Kultmarke. STI kehrt zurück – elektrisch, laut, teuer und mit der gleichen Raserei, die einst Rallye-Gegner in den Schnee zwang. Die nächste Runde beginnt, und der Countdown läuft bereits.