Suárez bringt almería immer noch kasse ein – und weitere transfers zahlen sich aus!
Ein Lichtblick inmitten der sportlichen Enttäuschungen: Die UD Almería profitiert weiterhin von Abgängen der Vergangenheit. Während der Traum vom direkten Aufstieg geplatzt ist, sprudeln die Einnahmen aus Klauseln und Weiterverkaufsbeteiligungen – allen voran durch den ehemaligen Topstürmer Luis Suárez.
Suárez' portugiesischer exil ist gold wert
Zehn Monate nach seinem Wechsel zum Sporting Lissabon generiert Luis Suárez weiterhin Einnahmen für die Kassen der Almería. Der Transfer für 22.157.675 Euro plus variable Boni, die sich auf weitere 5.263.157 Euro belaufen, zahlte sich bereits jetzt aus. Die Almeríenses haben fast die Hälfte dieser variablen Boni in der ersten Saison des Kolumbianers bereits erhalten – ein Betrag von 2,5 Millionen Euro. 750.000 Euro flossen für 20 Startelfeinsätze, weitere 750.000 Euro für 25 Torvorlagen oder Tore, etwa 500.000 Euro für den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale und schließlich 500.000 Euro für den Gewinn der Pichichi-Trophäe als Torschützenkönig der Primeira Liga mit 28 Treffern.
Das macht eine Gesamtsumme von 24.657.675 Euro aus dem Verkauf von Suárez. Die herausragende Saison des Angreifers hat zudem das Interesse zahlreicher europäischer Topklubs geweckt. Die Almería behält einen satten 10% an einer möglichen zukünftigen Ablösesumme, weshalb die Verantwortlichen die Transfermarkt-Gerüchte um Suárez genau verfolgen werden. Ein Wechsel im Sommer wäre für die Almería ein weiterer finanzieller Coup.

Pubill und costa: weitere lukrative abgänge
Aber es ist nicht nur Suárez, der die Almería finanziell stärkt. Auch die Transfers von Marc Pubill zum Atlético Madrid und Samú Costa nach Mallorca bringen Einnahmen. Pubill wechselte für 16 Millionen Euro fest plus 4 Millionen Euro in Boni, wovon die Almería bereits 1,5 Millionen Euro durch die Champions-League-Erfolge des Atlético erhalten hat. Die Situation in Mallorca ist hingegen prekär: Der drohende Abstieg in die Segunda División könnte Samú Costas Abschied beschleunigen. Die Mallorquiner sind bereit, ihn bei einem Angebot von rund 20 Millionen Euro ziehen zu lassen. Almería hält 20% der Weiterverkaufsbeteiligung ab drei Millionen Euro, was einen potenziellen Gewinn von mehreren Millionen Euro bedeutet.
Die finanzielle Situation der UD Almería sieht also trotz der sportlichen Misserfolge durchaus rosig aus. Die klugen Transferverhandlungen der Vergangenheit zahlen sich nun aus, und die Verantwortlichen können die Einnahmen nutzen, um die Mannschaft für die nächste Saison neu aufzustellen. Es bleibt abzuwarten, ob der Verein diese Chance nutzen kann, um wieder an alte Erfolge anzuknüpfen.