Stuttgarter pokal-drama beendet: winamax-streit kostet vfb millionen
Der VfB Stuttgart kann einen Schlussstrich unter einen langwierigen Rechtsstreit ziehen: Im Vorfeld des bevorstehenden DFB-Pokalfinales gegen den FC Bayern München wurde eine Einigung mit dem ehemaligen Trikotsponsor Winamax erzielt. Der Fußball-Bundesligist erhält eine Abfindung in Höhe von knapp zwei Millionen Euro, wie der französische Wettanbieter mitteilte.

Einigung vor gericht: was wirklich hinter dem disput steckte
Die Geschichte begann im Frühjahr 2023, als der VfB Stuttgart Winamax als neuen Haupt- und Trikotsponsor präsentierte. Eine Partnerschaft, die zunächst für drei Jahre ausgelegt war, scheiterte jedoch abrupt vor dem DFB-Pokalfinale 2025. Der Grund: Ausstehende Zahlungen seitens Winamax führten zu einer Klage des VfB. Winamax konterte mit einer Widerklage. Die Entscheidung, den Schriftzug der Landesbank Baden-Württemberg auf den Trikots im Pokalfinale gegen Arminia Bielefeld zu tragen, verdeutlichte die angespannte Lage.
Die Details der Einigung sind weitgehend geheim, doch beide Parteien haben sich verpflichtet, sich in Zukunft nicht öffentlich zu äußern. Das bedeutet, dass die Hintergründe der finanziellen Differenzen und die genauen Umstände des Scheiterns der Partnerschaft im Dunkeln bleiben werden. Der VfB Stuttgart bestätigte die Zahlung, nannte aber keine konkrete Summe. Die Summe von knapp zwei Millionen Euro deutet jedoch auf einen erheblichen finanziellen Verlust für den Verein hin.
Die Einigung kommt zu einem passenden Zeitpunkt, da der VfB Stuttgart nun voll und ganz auf den bevorstehenden Pokalfinal konzentrieren kann. Doch der Fall Winamax wirft Fragen auf: Wie sorgfältig wurden die finanziellen Risiken bei der Auswahl des Sponsors geprüft? Und welche Lehren zieht der VfB aus diesem kostspieligen Rechtsstreit?
Die Entscheidung des Landgerichts markiert das Ende eines turbulenten Kapitels für den VfB Stuttgart. Die Millionen-Abfindung kann nun in die sportliche Zukunft des Vereins investiert werden – ein kleiner Trost für die Fans, die sich an ein unrühmliches Kapitel in der Vereinsgeschichte erinnern müssen.
