Sturm frisst trainingsplan: argentinische nationalmannschaft weicht aus!

Kansas City bebte – und die argentinische Fußballnationalmannschaft musste ihre Pläne ändern. Ein heftiges Gewitter mit gefährlichen Blitzen zwang Scaloni und sein Team zu einer kurzfristigen Anpassung des Trainingsprogramms, ein Vorgang, der im Profifußball mittlerweile zur Routine gehört.

Us-protokolle stoppen das training

Us-protokolle stoppen das training

Die Wettervorhersagen hatten bereits am Wochenende vor starken Regenfällen gewarnt, doch die Realität übertraf die Erwartungen. Die Sicherheitsrichtlinien der USA sind in dieser Hinsicht unerbittlich: Bei Gewittern mit Blitzschlag müssen Sportveranstaltungen sofort unterbrochen werden. Ein Protokoll, das bereits bei der Klub-Weltmeisterschaft im letzten Jahr eine wichtige Rolle spielte und nun auch die Nations League bedrohen könnte. Die geografische Lage Nordamerikas, anfällig für schnelle Wetterumschwünge und Hurrikane, verstärkt die Notwendigkeit solcher Vorsichtsmaßnahmen.

Die gute Nachricht: Meteorologen prognostizieren für morgen besseres Wetter. Allerdings werden auch hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit erwartet, was die Belastung für die Spieler, nicht nur für Argentinien, sondern auch für Algerien, die Niederlande und England, die ebenfalls in der Umgebung trainieren, deutlich erhöhen wird. Das Training von Algerien in Lawrence, nur eine Stunde von Kansas City entfernt, ist ebenfalls betroffen.

Dibu Martinez meldet sich fit zurück. Ein Lichtblick für den argentinischen Coach: Der Torhüter präsentierte stolz seinen geheilten Zeigefinger den Journalisten und bedankte sich humorvoll bei seinem Physiotherapeuten, Pablo Capuchetti.