Streif-held dreßen: so lebt der kitzbühel-champion heute!
Der mann, der kitzbühel bezwang
Thomas Dreßen, der Name hallt noch immer in den Ohren der Skifans! 2018 schlug er in Kitzbühel, der legendären Streif, die Konkurrenz und feierte einen historischen Sieg für Deutschland. Doch wie lebt der ehemalige Speed-König heute? Und wie fühlt es sich an, auf der eigenen Gondel in Kitzbühel mitzufahren – oder eben nicht? Wir haben mit dem sympathischen Bayern gesprochen und exklusive Einblicke erhalten!
Die gondel des champions
Unglaublich, aber wahr: Thomas Dreßen ist nur zweimal mit seiner eigenen Gondel auf der Streif gefahren! Einmal bei der Übergabe und einmal für einen Dreh. „Ich vermeide es sogar“, gesteht er. „Lieber setze ich mich in die Gondel eines meiner Helden: Franz Klammer, Hermann Maier, Daron Rahlves oder Bode Miller. Oder sogar Hansi Hinterseer, der ja auch ein bisschen Ski gefahren ist!“ Ein echter Fan seines Sports, dieser Thomas Dreßen.
Elena und der streif-sieg
Seine Tochter Elena (2) hat den historischen Sieg von 2018 noch nicht wirklich verinnerlicht. Dreßen bewahrt die Erinnerung aber sorgfältig. „Das ORF hat mir einen USB-Stick mit Videos meiner besten Rennen geschenkt. Wenn die Kinder mal fragen: 'Papa, was hast du früher gemacht?', dann zeige ich es ihnen.“ Ein schöner Gedanke, die nächste Generation mit den eigenen Erfolgen zu inspirieren.
Neues kapitel: trainer im europacup
Seit dieser Saison gehört Dreßen zum deutschen Trainer-Team im Europacup. Seine Aufgabe: junge Talente wie Felix Rösle, Simon Widmesser, Valentin Jachmann und Lukas Krauss zu fördern. „Wir haben eine gute Truppe“, sagt Dreßen, „aber natürlich nicht so viele Athleten wie die Schweiz, Österreich oder Italien. Das Ziel ist, wie die Norweger, das Beste aus unserem Pool herauszuholen – klein, aber oho!“
Technische feinheiten und mut
Als Trainer arbeitet Dreßen intensiv mit den Athleten. „Es gibt noch einiges zu tun, technisch müssen wir besser werden“, erklärt er. „Nicht nur der Riesenslalom-Schwung, sondern speziell das Umgehen mit dem Gelände. Wie federe ich die Wellen ab? Da haben wir noch Probleme.“ Gleichzeitig vermittelt er den Sportlern, dass Fehler erlaubt sind. „Nur so lernst du! Wir müssen etwas probieren – ohne dass es gefährlich ist.“
Die ziele und das comeback
„Jeder sollte sich das Ziel setzen, auf Spitzenpositionen im Weltcup zu landen“, fordert Dreßen. Ein Comeback? „Ganz ehrlich: überhaupt nicht! Mein Körper spielt für den Spitzensport nicht mehr mit.“ Die Abfahrten selbst regelmäßig herunterrasen ist keine Option mehr. Aber Dreßen genießt seine neue Rolle als Trainer und ist überzeugt, dass er langfristig etwas bewegen kann. Die Streif bleibt die Abfahrt schlechthin, ein Test für alle Könner!
Wer gewinnt kitzbühel 2024?
Die Frage aller Fragen! Dreßen tippt auf Marco Odermatt, James van Almen, Nils Paris und Johann Kriechmayr. „Mittlerweile gibt es so viele weitere wie Monney. In Kitzbühel macht es brutal viel aus, mit welchem Selbstvertrauen du anreist. Du musst es wollen, geil darauf sein!“