Sternad verlässt werder: wechsel nach leverkusen perfekt!
Ein Schock für die Grün-Weißen: Maja Sternad, Leistungsträgerin im Angriff der Werder-Frauen, wird die Mannschaft am Saisonende verlassen. Der Wechsel zu Bayer Leverkusen steht fest und markiert einen weiteren Puzzleteil im Umbruch des Bremer Kaders.
Fünf jahre in bremen: eine ära geht zu ende
Für Sternad bedeutet der Abschied nach fünf Jahren in Norddeutschland ein neues Kapitel in ihrer Karriere. Die 22-jährige Stürmerin, die 2021 von Arminia Bielefeld kam, hat in 96 Bundesliga-Spielen sieben Tore erzielt und sich als feste Größe im Team etabliert. Ihr Debüt in der Frauen-Bundesliga feierte sie im August 2021 gegen Bayern München – ein Moment, der ihren Aufstieg in der Liga besiegelte.
Die Entscheidung Sternads, Leverkusen anzusprechen, sei ihr nicht leicht gefallen, so Trainerin Friederike Kromp. „Es ist kein Geheimnis, dass wir Maja gerne auch in der kommenden Saison noch bei uns gehabt hätten, respektieren aber ihren Wunsch nach einer neuen Herausforderung“, erklärte Kromp gegenüber den Medien.

Kaderumbruch in vollem gange: neunter abgang bei werder
Sternads Abgang reiht sich in eine Reihe weiterer Abschiede ein, die den Kader der Bremer Frauen deutlich verändern werden. Neben Sternad verlassen bereits Larissa Mühlhaus, Saskia Matheis, Riecke Dieckmann, Sharon Beck, Ricarda Walkling, Amira Arfaoui und Lara Schmidt den Verein. Zudem wird Michaela Brandenburg ihre Karriere nach der Saison beenden. Emoke Papai und Reena Wichmann hatten Werder bereits im Winter verlassen.
Der von Trainer Kromp angekündigte „große Kaderumbruch“ ist somit in vollem Gange und zwingt den Verein, neue Wege zu gehen, um in der kommenden Saison bestehen zu können. Die Frage ist, ob die neuen Spielerinnen die Lücke füllen können, die Sternad und die anderen Abgänger hinterlassen.
Die Fans von Werder Bremen müssen sich somit von einer Leistungsträgerin verabschieden, die maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft in den letzten Jahren beigetragen hat. Ob der Wechsel zu Leverkusen Sternads Karriere einen weiteren Schub verleihen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass der Abschied von Werder ein Verlust für den Verein darstellt.
