Stefanie grob: europacup als sprungbrett für olympia-träume
Fokus im europacup während der olympischen spiele
Während ihre Teamkolleginnen bei den Olympischen Spielen in Peking um Medaillen kämpfen, konzentriert sich Stefanie Grob weiterhin auf den Europacup. Die Appenzellerin arbeitet dort an ihrer Form und versucht, die Basis für den Durchbruch im Weltcup zu schaffen. Für die 21-Jährige ist die aktuelle Saison ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere.

Eine saison mit licht und schatten
Grob beschreibt ihre bisherige Saison als „ganz okay“, aber noch nicht „top“. Sie betont, dass es in den verschiedenen Disziplinen und Stufen unterschiedliche Ergebnisse gibt. “Es ist noch nichts top, aber gut.” Dennoch ist sie „grundsätzlich zufrieden“, insbesondere da sie im Europacup auf dem besten Weg ist, sich einen Fixstartplatz zu sichern. “Ich glaube, dafür findet jeder einen Platz.”
Der traum von olympia und die realität des weltcups
Der Traum von Olympia
ist für Stefanie Grob natürlich präsent, aber sie weiß, dass es noch mindestens vier Jahre dauern wird, bis dieser in Erfüllung gehen könnte. Sie hat noch nicht vollständig realisiert, dass sie tatsächlich an Olympischen Spielen teilnehmen könnte. Derzeit liegt der Fokus klar darauf, im Weltcup Punkte zu sammeln, was ihr bisher noch nicht gelungen ist.Fragen nach weltcup-punkten und die nerven
Die Frage nach den ausbleibenden Weltcup-Punkten wird Grob oft gestellt. Sie gibt zu, dass diese Fragen nicht angenehm sind, aber sie versteht, dass sie gestellt werden. “Die Fragen an sich nerven mich nicht, es nervt mich vielmehr, dass es mit den Punkten noch nicht geklappt hat.” Kleine und größere Fehler in ihren Läufen hindern sie daran, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Erfolge im juniorenbereich als motivation
Grob kann jedoch auf beeindruckende Erfolge im Juniorenbereich zurückblicken, darunter zweimal Gold bei der Junioren-Weltmeisterschaft in der Abfahrt. Diese Erfolge spüren ihr keinen zusätzlichen Druck, sondern spornen sie an, auch auf höherer Stufe erfolgreich zu sein. Sie hat bereits einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie es ist, als Teil des Schweizer Teams an größeren Veranstaltungen teilzunehmen.
Teamgeist und die besondere atmosphäre
Die Zusammenarbeit mit dem gesamten Schweizer Team empfindet sie als „cool“. Das gemeinsame Ziel ist es, Medaillen zu gewinnen. Besonders schätzt sie den Austausch mit den männlichen Athleten und das Gefühl, als „die eine Schweizer Gruppe, die zusammenhält“ aufzutreten. Ihre zahlreichen Medaillen hat sie bereits zu Hause aufgehängt.
Inspiration durch gisin und von allmen
Während ihrer aktuellen Pause verfolgt Grob die Olympischen Spiele aufmerksam und freut sich besonders über die Erfolge der Schweizer Athleten. Sie erinnert sich noch gut an den Olympiasieg von Dominique Gisin und die daraufhin ausgelöste Begeisterung. Möglicherweise hat sie auch die drei Siege von Franjo von Allmen live miterlebt. Sie hofft, in vier Jahren selbst solche Momente erleben zu dürfen.
