St. gallen vor dem cup-finale: gaal warnt vor yverdon!
St. Gallen steht vor dem großen Coup: Das Halbfinale im Cup gegen Yverdon-Sport ist das nächste Hürde auf dem Weg zum möglichen Titel. Verteidiger Tom Gaal mahnt jedoch zur Vorsicht – die bisherige Saison hat gezeigt, dass auch vermeintlich leichtere Gegner dem FCSG das Leben schwer machen können.
Die angst vor der überraschung ist real
Zweimal in dieser Saison benötigte der FC St. Gallen bereits die Nerven eines Elfmeterschießens, um sich gegen Teams aus der unteren Tabellenregion durchzusetzen. Gegen den FC Wil und den FC Rapperswil-Jona offenbarte das Team von Trainer Murati eine überraschende Unsicherheit. Gaal, der sich der Gefahr bewusst ist, betont: „Wir gehen das Spiel in Yverdon an, als wäre es ein Spitzenspiel der Super League. Wird es eng oder gelingt uns nicht direkt ein frühes Tor, dann lassen wir uns nicht entmutigen.“
Der deutsche Verteidiger fühlt sich in der Ostschweiz sichtlich wohl. Schon das erste Gespräch mit Sportchef Roger Stilz überzeugte ihn von einem Wechsel in die Gallusstadt. „Es ging dann nur am Rande um Fußball“, erinnert sich Gaal. „Vielmehr interessierte sich Roger für mich als Person.“ Diese Wertschätzung, so Gaal, habe ihn sofort beeindruckt und seinen Entschluss gefestigt.

Inspiration aus dem eigenen team
Auf dem Platz übernimmt der 28-Jährige gerne Verantwortung. Dabei schöpft er aus den Erfahrungen ehemaliger Teamkollegen. Namen wie Yann Sommer, Jo Reichert und nun auch Lukas Görtler, mit dem er beim FCSG zusammenspielt, dienen ihm als Vorbilder. „Von diesen Spielern habe ich viel gelernt, wie man in entscheidenden Situationen bestehen kann“, erklärt Gaal.
Währenddessen treffen am kommenden Wochenende auch der GC Zürich und der FC Stade Lausanne-Ouchy im anderen Halbfinale aufeinander. GC spielt bereits am Samstag auswärts, während das Spiel von St. Gallen in Yverdon erst am Sonntag um 15:00 Uhr angepfiffen wird. Im Tabellenkeller der Super League wird es spannend, denn Leader Thun scheint wieder in die Spur gefunden zu haben.
