St. gallen bangt um schlüsselspieler: doppelpack an verletzungen!
Ein bitterer Sieg für den FC St. Gallen! Der Ostermontagskampf gegen den FC Zürich, der mit 2:1 gewonnen wurde, fordert seinen Preis: Zwei Leistungsträger fallen für mehrere Wochen aus. Die Situation ist angesichts der anstehenden Herausforderungen alarmierend.

Verletzungspech überschattet den sieg
Die Freude über den wichtigen Sieg gegen Zürich währte nicht lange. Bereits während des Spiels mussten Christian Witzig und Malamine Efekele das Feld verletzen lassen. Witzig erlitt eine Sprunggelenksverletzung durch ein Foulspiel von Cheveyo Tsawa kurz vor der Pause und Efekele zog sich eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel zu, ohne dass ein Gegenspieler beteiligt war. Die anschließenden Untersuchungen bestätigten die Befürchtungen: Beide Spieler werden dem Team für unbestimmte Zeit fehlen.
Christian Witzig, der zuletzt in Topform war und in den letzten sieben Meisterschaftspartien bereits drei Treffer erzielte, hatte zudem Pech, da er die Saison mit einer Schulterverletzung begonnen hatte. Seine konstante Leistung in den letzten Spielen war ein wichtiger Faktor für das Team. Der Ausfall des linken Mittelfeldspielers wiegt schwer.
Ein teurer Sieg, wie viele Experten bereits feststellen. Denn nicht nur Witzig fehlt nun, sondern auch Malamine Efekele, der zwar erst seit Sommer zum FCSG gehört, aber dennoch wichtige Impulse setzen konnte. Obwohl er in 22 Einsätzen noch auf seinen ersten Treffer wartet, ist seine Schnelligkeit und sein Einsatzwillen unbestritten.
Trainer Enrico Maassen steht nun vor einer echten Herausforderung. Bereits am Sonntag steht das Auswärtsspiel in Luzern an, wo ihm neben Witzig und Efekele auch die gelbgesperrten Lukas Görtler und Lukas Daschner fehlen werden. Eine schmerzhafte Personalrochade, die dem Team vorübergehend deutlich schwächen wird. Das Halbfinale im Cup gegen Yverdon am 19. April müssen Witzig und Efekele ebenfalls zusehen – ein weiterer herber Schlag für die Ambitionen des FCSG.
Die Abwehr steht somit vor einem Test der Nerven, während im Angriff neue Spieler die Chance bekommen, sich zu beweisen. Ob Maassen es schafft, die entstandenen Lücken zu füllen und die Punktejagd fortzusetzen, bleibt abzuwarten. Die kommenden Spiele werden zeigen, welche Widerstandsfähigkeit der Kader besitzt.
