Sportmilliarde fließt: ostdeutschland erhält zuschuss für sportstätten!

Gute Nachrichten für Sportvereine und Kommunen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt: Aus dem Bundeshaushalt werden über 36 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten freigegeben. Die sogenannte "Sportmilliarde" bringt frischen Wind in die Region und ermöglicht dringend benötigte Investitionen.

Dresden, zwickau und gera profitieren besonders

Dresden, zwickau und gera profitieren besonders

Besonders erfreulich für den Freistaat Sachsen: Hier fließen 11,3 Millionen Euro in sechs Projekte. Allen voran der Landkreis Zwickau, der mit rund 5 Millionen Euro die Sportfreianlage "Am Sandberg" in Wilkau-Haßlau erweitern und sanieren lässt. In Dresden wird die Margon-Arena, das Zuhause der Volleyball-Damen des DSC, mit 2,25 Millionen Euro auf Vordermann gebracht. Es ist ein wichtiges Signal, dass gerade auch Profi- und Nachwuchssport in der Region gefördert werden.

In Thüringen gingen rund 8,5 Millionen Euro an die Radrennbahn in Gera, die Eissporthalle in Erfurt und den Saale-Orla-Kreis. Der Oberbürgermeister von Gera, Kurt Dannenberg, äußerte sich begeistert: "Für die Sanierung der Radrennbahn haben wir Jahrzehnte gekämpft. Jetzt ist es endlich soweit!" Die traditionsreiche Anlage soll zu einem internationalen Aushängeschild des Radsports entwickelt werden, mit einer neuen Fahrbahn, moderner Beleuchtung und einer erweiterten Tribüne.

Auch Sachsen-Anhalt kann sich über eine beträchtliche Summe freuen: 16,6 Millionen Euro werden in sieben Projekte investiert. Von der Wischelandhalle in Seehausen bis zur Turnhalle am Friesenstadion in Sangerhausen – die Mittel fließen in die Modernisierung der Sportinfrastruktur im ländlichen Raum. Sepp Müller, CDU-Bundestagsabgeordneter, betonte: „Gute Sportstätten sind die Grundlage für eine lebendige Vereinslandschaft.“

Die Nachfrage nach Fördermitteln war enorm. Bundesweit wurden 333 Millionen Euro freigegeben, für die erste Förderrunde waren über 3.600 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Milliarden Euro eingegangen. Das zeigt, wie groß der Sanierungsbedarf in Deutschland ist. Bis 2028 folgen noch zwei weitere Förderrunden – ein Grund zur Hoffnung für viele Sportvereine im Osten des Landes. Die Investition in die Sportstätten ist eine Investition in die Zukunft und den Zusammenhalt der Gesellschaft.