Zvezda rächt euroleague-pleite und schickt partizan auf platz zwei
Roter Stern schlägt im zweiten „ewigen Derby“ dieser Saison zurück. 100:96 heißt es am Ende, Partizan kassiert erst die zweite Niederlage, muss die Tabellenführung an Dubai abtreten – und muss sich fragen lassen, warum ausgerechnet Joel Bolomboy plötzlich wie ein Bär wirkte.
Die zahl des abends: 16 punkte, 10 rebounds
Genau die Bilanz des US-Russen, der die Gäste in der Zone zerfetzt. Dazu zehn Assists von Codi Miller-McIntyre und ein entscheidender Floater von Jared Butler 13 Sekunden vor dem Buzzer. Die Kombination macht den Unterschied in einem Spiel, das 38 Minuten lang offen wirkt, dann aber doch kippt.
Isaac Bonga kommt für Partizan auf zehn Punkte, doch seine 3/7 aus dem Feld zeigen: Er spielt, er stemmt sich, aber die Niederlage klebt trotzdem an den Schuhen. Die besten Gäste-Skalps gehören Shake Milton und Bruno Fernando – jeweils 15 Punkte, beide aber in den letzten zwei Minuten leise.

Der dreier, der alles entschied
+9 war die größte Führung der Gastgeber, erreicht durch Butlers Dreier bei 2:34 Minuten auf der Uhr. Von da an reicht Partizan nur noch Kosmetik. Sterling Browns letzter Wurf bringt den Endstand auf 100:96 – Statistik, keine Wende mehr.
Für Roter Stern bedeutet der Sieg Platz drei, aber drei Siege Rückstand auf das Spitzenduo Dubai/Partizan. Das nächste Duell steigt am 2. April in der EuroLeague, am 19. April folgt Runde drei in der ABA-Liga. Dann muss Partizan antworten – oder die Meisterschaft rutscht endgültig weg.
