Zverev vor dem french-open-finale: kann er endlich den major-titel holen?
Paris fiebert! Alexander Zverev steht zum zweiten Mal in seiner Karriere im Finale eines Grand-Slam-Turniers – und dieses Mal scheint die Chance auf den ersten Major-Titel größer denn je. Der Weltranglisten-Dritte trifft heute auf den Überraschungsfinalisten Flavio Cobolli, nachdem dessen Halbfinalgegner Matteo Arnaldi verletzungsbedingt aufgeben musste. Ein Geschenk für den Hamburger, aber Zverev weiß: Freundlichkeit ist hier fehl am Platz.
Die mentale herausforderung für den deutschen
Der Druck ist enorm. Zehn Jahre lang hat Zverev an diesem Moment gearbeitet, an diesem Durchbruch, der ihn endgültig in den Kreis der absoluten Tennis-Elite aufnehmen würde. Boris Becker, Experte bei Eurosport, sieht ihn als klaren Favoriten, mahnt aber zur Vorsicht: „Zverev hat es verdient, aber er darf sich nicht ablenken lassen. Er muss genauso fokussiert und druckvoll spielen wie bisher.“ Cobolli mag zwar ein „netter Mensch und ein unglaublich witziger Kerl“ sein, wie Zverev anerkennend sagt – ein Resultat ihrer Begegnung beim Laver Cup 2024 in Berlin – doch heute zählt nur der Sieg.
Die bisherige Bilanz spricht klar für Zverev: 3:1 Siege zu seinen Gunsten. Das letzte Duell, ein hart umkämpfter Match in Madrid, zeigt, dass Cobolli nicht chancenlos ist. „Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert. Und das werde ich auch weiterhin tun“, so Zverev selbst, der sich voll und ganz auf das Spiel fokussiert hat. Die Konzentration ist der Schlüssel, denn Cobolli wird alles daran setzen, den großen Namen aus dem Spiel zu nehmen.

Wo sie das finale live verfolgen können
Das hochspannende Finale zwischen Alexander Zverev und Flavio Cobolli wird heute um 15:00 Uhr live auf Eurosport, Eurosport 2, Nitro (Free-TV) und über die Streaming-Dienste HBO Max und DAZN übertragen. Wer kein Fernseher zur Verfügung hat, kann den Liveticker auf SPORTBILD.de verfolgen und die packenden Ballwechsel in Echtzeit mitverfolgen. Die Frage ist nicht, ob Zverev endlich den großen Wurf schafft, sondern wie er es anstellt, diesen Moment der sportlichen Perfektion zu greifen.
