Zverev scheitert überraschend in münchen – cobolli demoliert deutschen!

Alexander Zverev hat in München eine herbe Enttäuschung erlebt. Der Titelverteidiger verlor gegen den Italiener Flaviocobolli glatt in zwei Sätzen und verpasst damit die Chance, zum alleinigen Rekordchampion des MTTC Iphitos aufzusteigen. Ein herber Rückschlag für den Deutschen.

Cobolli im tennis-rausch: zverev ohne abwehr

Das Halbfinale gegen cobolli war einseitig wie selten. Der Weltranglistendritte Zverev fand an diesem Tag kaum Mittel gegen das Schlaggewitter des 23-jährigen Florentiners, der aktuell auf Position 16 der Weltrangliste geführt wird. Cobolli diktierte das Spiel, nutzte seine Vorhand gnadenlos aus und ließ Zverev kaum Luft zum Atmen. Bereits nach 68 Minuten war die Partie entschieden – ein Debakel für den Hamburger.

„Er ist ein wilder Spieler. Es wird eine Challenge“, hatte Zverev vor dem Match gesagt. Doch die Challenge wurde zur Realität, die er kaum bewältigen konnte. Cobolli brach Zverev früh im ersten Satz und führte schnell mit 4:1. 20 Winner erzielte der Italiener in diesem Satz, während Zverev nur fünf Gewinnschläge produzieren konnte. Das Momentum lag klar auf Cobollis Seite.

Auch im zweiten Satz ließ Cobolli nicht locker. Weitere zwölf Winner unterstrichen seine Dominanz, und ein weiterer Break zum 3:1 besiegelte Zverevs Schicksal. Der Jubel auf der italienischen Seite war ohrenbetäubend, während Zverev sichtlich frustriert auf seiner Bank saß – bewegt von der Nachricht vom Tod eines Freundes am Vortag.

Doppel-hoffnung für deutschland: schnaitter und wallner überraschen

Doppel-hoffnung für deutschland: schnaitter und wallner überraschen

Doch nicht alles ist verloren für deutsche Tennis-Fans! Jakob Schnaitter und Mark Wallner haben völlig überraschend das Finale im Doppel erreicht. Das Duo aus Wasserburg/Inn und München setzte sich im Halbfinale gegen Yuki Bhambri und Michael Venus (Indien/Neuseeland) durch, nachdem sie bereits in der ersten Runde das als Nummer eins gesetzte Duo Kevin Krawietz und Tim Pütz aus dem Turnier geworfen hatten – ein echter Coup!

Schnaitter und Wallner, die sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt haben, stehen nun vor dem größten Erfolg ihrer Karriere. Mit 83.900 Euro Preisgeld auf der Habenseite und der Aussicht auf weitere 157.320 Euro bei einem Sieg, ist das Turnier in München für die beiden Deutschen ein wahrer Glücksfall. Ihre Gegner im Finale, Theo Arribage und Albano Olivetti aus Frankreich, werden sicher keine leichte Aufgabe sein.

Die Enttäuschung von Zverev steht im krassen Gegensatz zur Euphorie im deutschen Doppel. Ob Schnaitter und Wallner am Sonntag den Titel holen können, bleibt abzuwarten – aber eines ist sicher: Sie haben bereits bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen ist.

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