Zverev scheitert in Montreal – Canadian Open wird zum Chaos-Turnier
Montreal – Alexander Zverev musste beim ATP Masters in Montreal eine schmerzliche Niederlage einstecken und ist nicht der einzige Tennis-Star, der früh ausscheidet. Zahlreiche Absagen und frühe Pleiten machen das Turnier zu einem chaotischen Ereignis.
Alexander Zverev verliert gegen Tallon Griekspoor
Am späten Mittwochabend deutscher Zeit unterlag Alexander Zverev in Montreal dem Niederländer Tallon Griekspoor mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6. Zverev selbst bezeichnete die Partie als „wahrscheinlich das schlechteste Spiel der Saison“. Sein Ausscheiden verstärkt den Eindruck, dass die Canadian Open bereits jetzt das schwächste ATP Masters der Saison darstellen.

Top-Spieler fehlen oder scheiden aus
Von den Top Ten, die an dem Turnier teilnehmen sollten, sind lediglich Ben Shelton (Rang 6) und Alex de Minaur (Rang 7) in der dritten Runde vertreten. Jannik Sinner, Novak Djokovic und Carlos Alcaraz hatten zuvor abgesagt, während Lokalmatador Felix Auger-Aliassime aufgrund von Rückenproblemen während des Turniers passen musste. Zusätzlich scheideten Zverev, Taylor Fritz, Flavio Cobolli und Daniil Medvedev aus.

Kalender und Turnierlänge als Gründe für Absagen
Schon vor dem Turnier gab es zahlreiche Diskussionen, hauptsächlich aufgrund der Platzierung im Kalender und der Länge des Turniers, die für Stars wie Sinner und Djokovic unattraktiv waren. Zverev äußerte, dass die Abwesenheiten ein Resultat des zweiwöchigen Masters-Events seien und für einige Spieler zu lang und anstrengend vor den US Open seien. Er selbst hatte betont, den Wettkampf zur Formfindung zu nutzen, erwartete aber nicht sein bestes Tennis.

Deutsche Hoffnungen auf Yannick Hanfmann
Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen nun auf Yannick Hanfmann, der den bereits ausgeschiedenen Flavio Cobolli im ersten Match besiegen konnte.
