Zverev sagt hamburg-turnier ab: rücken zwingt zum rückzug

Schock für die Hamburger Tennisfans: Alexander Zverev steht für das hochkarätige ATP-Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg nicht am Start. Der gebürtige Karlsruher, der eigentlich für das Turnier gemeldet war, musste seinen Start aufgrund anhaltender Rückenprobleme kurzfristig absagen. Ein herber Rückschlag für die Organisatoren und ein bitterer Tiefschlag für die Fans, die sich auf das Comeback ihres Lokalmatadors gefreut hatten.

Enttäuschung und medizinischer rat

Enttäuschung und medizinischer rat

„Ich bin wirklich enttäuscht, dass ich dieses Jahr nicht in Hamburg spielen kann“, erklärte Zverev in einer Pressemitteilung. „Hamburg ist meine Heimatstadt, und es ist immer etwas Besonderes, vor heimischem Publikum zu spielen. Leider plagen mich seit der Sandplatzsaison Rückenprobleme, die mich beeinträchtigen. Mein Ärzteteam hat mir geraten, eine Wettkampfpause einzulegen und mich zu erholen.“ Der 29-Jährige betonte, dass er in den vergangenen Jahren zwar bereits angeschlagen in Hamburg antrat, aber diesmal die Gesundheit Vorrang habe. „Ich muss auf meinen Körper hören und den Rat meines Ärzteteams befolgen.“

Die Entscheidung kommt nicht völlig überraschend. Bereits nach seiner knappen Niederlage gegen Luciano Darderi in Rom hatten die Veranstalter ihre Befürchtungen geäußert. Zverev selbst sprach damals von der Notwendigkeit, sich auszuruhen und „100 Prozent fit“ für die French Open zu werden. Nun hat er fast zwei Wochen Zeit, um sich zu regenerieren und sich optimal auf den zweiten Grand-Slam-Titel des Jahres vorzubereiten.

Ein Lichtblick für die Fans: Als Trostpflaster verkündete der Veranstalter die Teilnahme des australischen Top-Ten-Spielers Alex de Minaur, der erstmals in Hamburg aufschlagen wird. Ein echter Coup für das Turnier, der zumindest einen Teil des Zverev-Ausfalls kompensieren könnte. Ob de Minaur in der Lage sein wird, die Zverev-Lücke zu füllen, wird sich zeigen.

Die Absage von Alexander Zverev wirft einen Schatten auf das Hamburger Turnier, das traditionell als wichtiger Vorbereitungstermin für die French Open dient. Ob er rechtzeitig zu den Parisern Grand-Slam-Turnier zurückkehren kann, bleibt abzuwarten. Fest steht: Seine Fans werden ihm in Hamburg fehlen.