Zverev kämpft sich in wimbledon durch – rasenallergie und erkältungswelle!
Alexander Zverev hat sich in Wimbledon eine Zitterpartie geleistet, setzte sich aber letztendlich gegen Alexander Blockx durch. Der deutsche Tennisstar, der unter einer Rasenallergie und einer Erkältungswelle im Team zu leiden scheint, bewies Nervenstärke und kämpfte sich in die zweite Runde.
Ein match voller höhen und tiefen
Der erste Satz lief für Zverev wie am Schnürchen. Er dominierte Blockx und sicherte sich den Durchgang mit 6:4. Doch dann kehrte die Unsicherheit ein. Im zweiten Satz musste der Hamburger in den Tiebreak, vergab dort einen Satzball und verlor den Satz schließlich mit 6:7. Die drei Doppelfehler in Serie zu Beginn des dritten Satzes zeigten, dass Zverev nicht ganz bei Kräften war. Er griff immer wieder zum Handtuch, um sich die Nase freizumachen – ein deutliches Zeichen seiner Rasenallergie.
Die Entscheidung fiel erst im dritten Tiebreak des Matches. Zverev behielt die Nerven und siegte mit 7:6. Auch der vierte Satz war ein Kampf, der erneut in den Tiebreak ging. Dort zeigte Zverev seine Klasse und sicherte sich den Satz mit 7:6. Blockx, der Weltranglisten-36., leistete erstaunlich hartnen Widerstand.
„Ein unglaublicher Spieler“, lobte Zverev seinen Gegner nach dem Match. Er erinnerte an sein frühes Aus im vergangenen Jahr gegen Arthur Rinderknech und betonte, dass er sich vor dem Spiel wie in der gleichen Situation gefühlt hatte. Die junge belgische Hoffnung Blockx hat Zverev in diesem Jahr schon beim dritten Mal geärgert.

Erkältungswelle im team – zverev gibt entwarnung
Neben dem sportlichen Kampf beschäftigte Zverev auch die Gesundheit. Eine Erkältungswelle machte die Runde, und auch sein Bruder Mischa, der als Experte für Amazon Prime im Einsatz ist, war davon betroffen. „Er hatte was ganz Kleines abbekommen, fühlt sich gut“, erklärte Mischa vor dem Match. Zverev selbst gab Entwarnung: „Von meinen Leuten sind einige erkältet, wir nehmen Tabletten, da kann man nichts machen. Aber mir geht’s gut.“
Am Donnerstag trifft Zverev im Achtelfinale auf den Franzosen Valentin Royer. Der Außenseiter hat sich in den letzten Monaten stetig verbessert und gehört nun zu den Top 100 der Weltrangliste. Ein weiteres deutsches Duell gab es ebenfalls: Yannick Hanfmann setzte sich gegen Giovanni Mpetshi Perricard durch, während für Laura Siegemund das Turnier bereits beendet ist.
Zverevs Sieg ist ein Zeichen seiner Resilienz und seines Kampfgeistes. Trotz gesundheitlicher Probleme und eines hart umkämpften Matches hat er sich in Wimbledon durchgesetzt. Das Turnier verspricht weitere spannende Duelle.
