Zverev kämpft sich in madrid durch – atmane nächste hürde!

Madrid – Alexander Zverev hat sich beim ATP-Masters in Madrid eine hart erkämpfte Überleitung in die dritte Runde gesichert. Der Hamburger, Nummer eins des deutschen Tennis, demonstrierte zwar Phasen großer Dominanz, musste sich aber auch in Schach halten lassen, bevor er den Argentinier Mariano Navone mit 6:1, 3:6, 6:3 bezwingen konnte.

Ein holpriger start und eine antwort mit biss

Der Beginn deutete auf einen klaren Erfolg für Zverev hin. Der erste Satz war in nur 23 Minuten gerissen, wobei Navone vor allem mit seinem eigenen Aufschlag zu kämpfen hatte. Doch der Argentinier, dessen Weltranglistenposition 45 anzeigt, ließ sich nicht unterkriegen und konterte im zweiten Durchgang mit einem frühen Break. Ein weiteres verlorenes Aufschlagspiel ließ Zverev die Satzführung schnell wieder abhanden kommen.

Doch Zverev bewies seine Klasse. Dank eines frühen Breaks im Entscheidungssatz fand er zu seiner Initialstärke zurück. Die Zuschauer sahen einen packenden Kampf, der letztendlich in seinem Sinne entschieden wurde. Es war eine Leistung, die zeigt, dass auch vermeintlich leichte Gegner Respekt verdient und zusätzliche Anstrengung erfordern.

Atmane im visier – erinnerungen an frühere triumphe

Atmane im visier – erinnerungen an frühere triumphe

Die Erinnerungen an seine früheren Erfolge in Madrid, 2018 und 2021 triumphierte Zverev hier, sollten ihn nun zusätzlich beflügeln. Am Montag trifft er auf den Franzosen Terence Atmane, eine weitere interessante Konstellation. Atmane ist bekannt für sein unorthodoxes Spiel und könnte Zverev vor neue Herausforderungen stellen. Der Weg zum Titel bleibt für den Deutschen jedoch offen, und er scheint entschlossen, seine Erfolgsbilanz in Madrid fortzusetzen.

Ein kleiner Wermutstropfen für das deutsche Team: Yannick Hanfmann war am Vormittag dem Argentinier Francisco Cerúndolo (ATP 16) mit 1:6, 5:7 unterlegen. Ein bitterer Start in den Tag für den Deutschen, der nun die Unterstützung für Zverev verstärken muss.