Zverev jagt grand slam-traum in monte carlo – sinner lauert auf alcaraz!
Monte Carlo fiebert dem ATP Masters vor, und Alexander Zverev kommt mit breiter Brust an. Der Olympiasieger von Tokio will auf Sandplatz seine Form unterstreichen und im Idealfall den 25. ATP-Titel seiner Karriere feiern. Doch der Weg zum Triumph könnte schwieriger sein als gedacht, denn Jannik Sinner ist nicht weit entfernt, Carlos Alcaraz die Nummer eins wegzunehmen.
Zverevs sandplatz-comeback: eine machtdemonstration
Der Hamburger, der sich seit Tagen an der Côte d’Azur befindet, zeigte bereits im Doppelspiel mit Marcelo Melo seine Ambitionen. Seine Wahlheimat Monaco ist ihm dabei ein willkommener Verbündeter – ein kleiner Elektroroller ersetzt den Shuttlebus und bringt ihn zügig zur Anlage. Zverev strahlt Selbstvertrauen aus, das sich in seinem aggressiveren Spielstil widerspiegelt. „Die Dinge, an denen ich gearbeitet habe, zahlen sich aus“, so der 27-Jährige.

Becker schwärmt: „mir geht das herz auf“
Auch Tennislegende Boris Becker ist beeindruckt von Zverevs Entwicklung. „Er spielt offensiv, steht im Feld, geht ans Netz. So kann Sascha auch ein Grand-Slam-Turnier gewinnen“, lobte Becker in seinem Podcast. Und Zverev selbst teilt diese optimistische Einschätzung: „Ich fühle, dass es passieren kann – und dass es passieren wird.“ Seine bisherigen Leistungen lassen auf ein ernstzunehmendes Auftreten im Fürstentum schließen – er gilt bereits als Mitfavorit.

Sinner im nacken: kampf um die weltranglisten-spitze
Doch der Fokus liegt nicht nur auf Zverev. Jannik Sinner, der im Halbfinale möglicherweise erneut auf den Deutschen trifft, ist auf dem Weg, Carlos Alcaraz den Platz an der Spitze wegzunehmen. Dank seiner dreimonatigen Dopingsperre im vergangenen Frühjahr kann der Südtiroler derzeit viele Punkte gewinnen und profitiert von Alcaraz' 3350 Weltranglistenpunkten Vorsprung, die dieser nun verteidigen muss. Das Duell der beiden Dominatoren verspricht, auch in Monte Carlo für Spannung zu sorgen.
Während Zverev im Schatten der Top-Zwei an seinem Spiel feilt, steht der eigentliche Fokus auf Paris und den French Open. „Am Ende zu gewinnen, wäre schön“, so Zverev, „aber es ist, wie es ist.“ Die Priorität liegt klar auf der Grand-Slam-Form – und einem möglichen Highlight in Monte Carlo als willkommene Einstimmung.
