Zverev fordert jódar heraus: halbfinal-showdown in paris!

Paris fiebert dem Viertelfinal-Duell zwischen Alexander Zverev und Rafael Jódar entgegen. Der Hamburger, Weltranglisten-Zweite, trifft am Dienstagnachmittag auf den jungen Spanier und will den nächsten entscheidenden Schritt auf seinem Weg zum ersten Grand-Slam-Titels gehen. Die Ansetzungen in Roland Garros sind dieses Jahr spannend – und Zverev scheint eine vorteilhafte Zeitspanne erwischt zu haben.

Ein duell der generationen auf dem court philippe-chatrier

Ein duell der generationen auf dem court philippe-chatrier

Die Organisatoren haben das Match zwischen Zverev und Jódar als drittes Spiel des Tages auf den prestigeträchtigen Court Philippe-Chatrier terminiert. Das bedeutet: Volle Tribünen und maximale Aufmerksamkeit für den 29-Jährigen, der bereits viermal das Halbfinale in Paris erreichte. Doch Jódar, zehn Jahre jünger, ist kein unbeschriebenes Blatt. Der Spanier präsentierte sich in den bisherigen Runden in beeindruckender Form und gilt als gefährlicher Gegner.

„Er spielt fantastisches Tennis“, lobt Zverev seinen Kontrahenten. „Ich freue mich auf unser erstes Aufeinandertreffen, das hoffentlich sehr unterhaltsam wird.“ Die Worte des Hamburgers deuten auf Respekt, aber auch auf Zuversicht hin. Zverev weiß, dass er gegen den aufstrebenden Jódar alles geben muss, um seine Grand-Slam-Träume am Leben zu erhalten.

Währenddessen kämpfen Joao Fonseca aus Brasilien und der tschechische Tennis-Youngster Jakub Mensik in der Nachtsession (nicht vor 20.15 Uhr, Eurosport) um den Einzug ins Halbfinale. Die brasilianische Sensation Fonseca hat mit seinem bisherigen Auftreten für Furore gesorgt, Mensik hingegen zählt zu den talentiertesten Spielern der neuen Generation. Ob Zverev deren Siege beobachten wird, ist fraglich. Seine Konzentration gilt einzig und allein Jódar.

Die deutschen Ansetzungen am Dienstag (2. Juni) im Überblick:

3. Match: Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 2) – Rafael Jódar (Spanien/Nr. 27)

Die Frage, die sich nun stellt, ist nicht, ob Zverev die Klasse hat, sondern ob er in der entscheidenden Phase des Turniers seine Nerven in Schach halten kann. Denn Tennis ist nicht nur ein Spiel von Kraft und Technik, sondern auch von mentaler Stärke. Und hier könnte Jódar die Überraschung perfektionieren.